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Sindelfingen, 25.07.2026
LATSVCR
Crailsheim, 25.07.2026
Otto Braun
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Mit voller Mannschaftsstärke waren die Leichtathleten des TSV Crailsheim am vergangenen Sonntag bei den Frankenmeisterschaften in Neckarsulm vertreten. Über die Altersklasse U12 bis zu den Aktiven gingen in verschiedensten Disziplinen insgesamt 29 Crailsheimer Athleten an den Start. So herrschte am gemeinsamen Sammelplatz im gern gesehenen Schatten ein reges Kommen und Gehen. Die Athletinnen und Athleten des TSV Crailsheim präsentierten sich bei den Frankenmeisterschaften in Neckarsulm in hervorragender Form und sammelten zahlreiche Podestplätze und Frankenmeistertitel.
In der Männerklasse starteten Simon Vogt und Jan Weidenbacher über 100 m. Vogt erreichte in 12,53 s Platz zehn, während Weidenbacher seine Saisonform weiter steigerte und in 12,42 s Rang acht belegte. Ein starkes Comeback gelang Christoph Seibold in der MJ U20: Nach langer Knieverletzung gewann er die 800 m in 2:17,81 min und stellte dabei eine neue persönliche Bestleistung auf. In der MJ U18 lief Jonathan Antes bei seinem 800‑m‑Debüt 2:26,97 min und wurde Dritter. Maxim Wagner zeigte seine Vielseitigkeit und holte über 100 m in 13,45 s sowie im Hochsprung mit 1,62 m jeweils Platz drei. Im Speerwurf steigerte er sich auf 36,71 m und gewann damit den Frankenmeistertitel.
Sprinttalent Luise Zott (W14) läuft über 100m in beachtlichen 13,39sec bei -2m/s Gegenwind souverän auf Platz 1. Nicht ganz so gut lief es für sie im Hochsprung. Hier musste sie mit 1,34m und Platz 3 zufrieden sein. Im Weitsprung konnte sie mit 4,51m eine guten Leistung abrufen und landete damit auf Rang 3. Emma Meißner (W15) landete im Hochsprung mit 1,34m leider nur auf Platz 3. Ebenfalls Platz 3 erreichte sie im Weitsprung mit 4,27m. Auch hier war die Enttäuschung groß. Am Nachmittag konnte sie sich dafür im Speerwurf mit guten 29,76m einen weiteren ersten Platz sichern.
Die WJ U20 des TSV dominierte die Wurfdisziplinen: Katie Bölz holte sowohl im Diskus (34,58 m) als auch im Speerwurf (33,46 m) den Sieg. Die Herterich Zwillinge Lea und Lara gingen wie auch ihre Trainingskollegin Katie ebenfalls im Diskus- und Speerwurf an den Start. Im Diskus entschied Lea das Schwesternduell für sich, wobei für sie letztlich 29,82m und für Lara auf Platz 2 und 27,29m in die Ergebnisliste eingetragen wurden. Im Speerwurf bekamen die beiden zusätzlich Konkurrenz aus Heilbronn. Schließlich konnte durch Lea ein weiterer Frankentitel mit 24,55m auf das Crailsheimer Konto verbucht werden. Lara sichert sich mit 22,50m Platz drei. Jana Damm kehrte ebenfalls nach längerer Wettkampfpause zurück auf die Bahn und gewann die 800 m in 2:35,95 min. Wie schon ihr Bruder zeigte auch Laura Wagner ihre Vielseitigkeit und sprang nach Platz 2 und 4,06 im Weitsprung mit 1,44m zum Sieg im Hochsprung. Abschließend lief sie unter schwierigen Windbedingungen auf Rang vier über 100 m.
In der Frauenklasse ging Lara Buntz nach längerem Aufenthalt in den USA erstmals wieder über 200m an den Start. Sie lief hier in 28,56 sec auf Platz 4 und kämpfte bereist währenddessen mit muskulären Problemen im Beuger. Am Nachmittag hinderte sie selbiger an weiteren Starts.
Trixi-Laurin Düll startete im Diskus- und Speerwurf der Frauen. Hier landete sie zunächst mit 27,97m auf Platz 3 im Diskus und sicherte sich mit einer Weite von 28,78m den Frankentitel im Speerwurf. Den Titel im Diskuswurf der Frauen sicherte sich mit 40,70m Marie Koch, welche außerdem einen zweiten Platz im Weitsprung mit 4,85m und Platz 17 über 100m in 14,17sec erreicht.
Jessica Koch war gewohnt schnell über die Sprintstrecken unterwegs. Leider hatte sie auch in diesem Rennen kein Glück mit dem Wind, sodass sie in 11,93 sec bei -1,6m/s Gegenwind zwar eine starke Leistung zeigte, sie dadurch ihre Bestleistung jedoch nicht verbessern konnte um so noch einmal die Chancen auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften zu verbessern. Mit dem Wind im Rücken stürmte sie in 23,90sec über die 200m, musste jedoch leider feststellen, dass +3,2 m/s Rückenwind dann leider zu viel war, und diese Zeit nicht mehr Bestenlisten tauglich machte. Die beiden Frankentitel waren da leider nur ein kleines Trostpflaster.
Amelie Rieck lief bereits beim SUNDowner in Neckarsulm vor einigen Wochen zur Bestleistung hatte da allerdings ebenfalls zu viel Rückenwind, sodass sie die Chance nutzen wollte einen solchen Lauf unter legalen Bedingungen zu zeigen. Gesagt, getan. In 12,69 sec zeigte sie beinahe die identische Zeit und konnte sich über eine neue persönliche Bestleistung sowie Platz 4 in der Frauenkonkurrenz freuen.
Gemeinsam mit allen Altersklassen wurden die Klasse der U 12 am gleichen Tag ausgerichtet. Bei den Mädchen konnte sich Jasmin Knoll über 50 m klar gegen ihre Konkurrenten mit 7,70 Sekunden durchsetzen, beim Weitsprung landete sie bei 3,83 und kam damit auf Rang drei, beim Hochsprung übersprang sie 1,26 m und wurde mit gleicher Höhe vierte, den 80 g Ball warf Jasmin 30,50 m weit, was neue persönliche Bestleistung bedeutete, mit dabei war die vielseitige Marlene Krause.
Bei den Jungs in der Alterklasse U12 konnte sich Sandro Risling zweimal in die Siegerliste eintragen lassen, Sandro gewann den Hochsprung mit übersprungen 1,20 m und den Weitsprung mit 4,34 m, über 50 m kam Sandro auf Rang vier mit gestoppten 8,34 Sekunden, auf Rang zwei kam hier Caspar Kranke, nur um eine hundertstel Sekunde geschlagen, mit der Zeit von 8,13 Sekunden auf Rang zwei.
Luisa Pritsch übersprang beim Hochsprung der Mädchen U14 1,42 m und kam damit auf Rang zwei, dieselbe Höhe übersprang die Siegerin, benötigte aber weniger Versuche. Den Speer war Luisa 20,45 m weit und kam dabei auf Rang 3, vor ihr lag Alina Niemietz mit 23,09 m auf Rang zwei, Alina sprintet neue Bestzeit über 60 m Hürden in 10,82 Sekunden und kam damit auf Rang vier, Alina verbesserte sich auch im Weitsprung mit der Weite von 4,42 m auf Rang acht.
Bei den Jungs U14 musste Nohea Benesch auf die Wurfdisziplinen ausweichen, da ihn der Fersensport plagte, Nohea warf den Speer 31,54 m und gewann den Wettbewerb vor Joel Deidigsmann vom TV Rot am See, der auf 30,51 m kam. Joel Rupp war den Speer 29,70 m und kam damit auf Rang drei. Jan Flurer war der Junge des Tages bei den U14, Jan gewann den 75 m Sprint in 10,95 Sekunden, warf den Ball 47,00 m weit und gewann damit die Wettbewerbe, mit 4,68 m im Weitsprung und 9,37 m beim Kugelstoßen, landete er jeweils auf Rang zwei. Aaron Bartelmeß gewann das Diskuswerfen mit 23,43 m und kam mit der Kugelstoßleistung von 8,70m m auf Rang drei. Joel Rupp kam mit der Weite von 21,85 m auf Rang zwei. Einen guten 60 m Hürdensprint lieferte Luca Flurer ab, mit der Zeit von 11,44 Sekunden, womit er den Wettbewerb gewann.
Insgesamt präsentierte sich der TSV Crailsheim mit einer beeindruckenden Leistungsbreite und zahlreichen Erfolgen, die sowohl die Stärke des Nachwuchses als auch die Qualität der erfahrenen Athletinnen und Athleten unterstreichen.
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Mannheim, 25.01.2026
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Direkt zum Start ins neue Jahr nutzten drei Crailsheimer Athleten die Gelegenheit, ihre Form nach den Weihnachtsfeiertagen auf den Prüfstand zu stellen.
Volles Programm hatte an diesem Tag Marie Koch, welche bereits am Morgen über die 60m Hürden an den Start ging. Mit einer Zeit von 10,24 sec konnte sie ihre Bestleistung um 40 Hundertstelsekunden verbessern, leistete sich aber an der dritten Hürde einen größeren technischen Fehler, welcher eine noch schnellere Zeit verhinderte.
Am Nachmittag ging es für Marie weiter zum Weitsprung. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im Sommer waren die Erwartungen groß, leider schaffte sie es hier nicht ganz an ihre Leistungen aus 2025 anzuschließen und musste sich mit 4,89m zufriedengeben.
Direkt im Anschluss durfte Simon Vogt dann endlich in den Startblock über 60m. Auch er zeigte sich in starker Form und verbesserte trotz der langen Wartezeit seine erst im Dezember aufgestellte Bestleistung um weitere 4 Hundertstelsekunden. Damit steht diese nun bei 7,78 sec.
Die abschließende Disziplin des Tages waren die 60m der Frauen. Hier gingen für den TSV Crailsheim Amelie Rieck und Marie Koch an den Start und auch hier purzelten die Bestmarken. Im Vorlauf überquerte Amelie die Ziellinie bereits nach 7,98 sec, was für sie nicht nur eine deutliche Steigerung ihrer bisherigen Bestleistung bedeutete, sondern zusätzlich die Norm für die Baden-Württembergischen und Süddeutschen Hallenmeisterschaften sowie einen Platz im A-Finale der Frauen eine Stunde später. Marie kam im gleichen Vorlauf ebenfalls in Bestzeit nach 8,74 sec ins Ziel. Im Finale zeigte Amelie nochmals einen starken Lauf und konnte in 8,03 sec ihre Vorlaufzeit bestätigen und sicherte sich damit Platz 5.
Rundum also ein gelungener Wettkampf für die Crailsheimer. Das harte Wintertraining scheint sich auszuzahlen und man darf gespannt auf die weitere Leistungsentwicklung in dieser Saison sein.
Ulm, 10.01.2026
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