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Persönliche Bestzeit für Jessica Koch

 
 
Bruno Betz aus Reubach, Jessica Koch aus Rot am See und Tamineh
Steinmeyer aus Schwäbisch Hall nehmen an den deutschen Hallenmeisterschaften teil.
 
Die besten deutschen Leichtathletinnen und Leichtathleten haben sich am
vergangenen Wochenende bei den deutschen Hallenmeisterschaften in der
Dortmunder Helmut-Körnig-Halle versammelt. Mit dabei waren mit Bruno Betz aus
Reubach, der für den LAZ Ludwigsburg startet, Jessica Koch aus Rot am See (TSV
Crailsheim) und Tamineh Steinmeyer aus Schwäbisch Hall (LAZ Zweibrücken) auch drei
Sportler aus der Region.
Bruno Betz hatte sich frühzeitig für die Deutschen qualifiziert und sich somit einen Startplatz
unter den besten 24 Athleten über die 60 Meter Hürdenstrecke gesichert. In der Meldeliste
führte das Duo Stefan Volzer (Bayer Leverkusen) und Fred Fleurisson (Eintracht Frankfurt)
souverän das Feld an. Dahinter folgten sieben Athleten, die sich Hoffnung auf Bronze
machen durften. Darunter auch Bruno Betz, der seine Bestzeit beim Erfurter Indoor Meeting
auf 7,95 Sekunden verbessern konnte.
 
Gestartet wurde in drei Halbfinalläufen, aus denen die jeweiligen zwei Erstplatzierten und
zwei weitere Zeitschnellste ins Finale kamen. Betz startete im ersten Halbfinallauf neben
dem Mitfavoriten und früheren Trainingskollegen Volzer. Nach einem Fehlstart kam das
gesamte Feld verhalten aus dem Startblock. Dennoch konnte sich Betz direkt als Zweiter in
8,00 Sekunden für das Finale am frühen Abend qualifizieren.
Im Finale selbst musste er vom Start weg einem Rückstand hinterhersprinten, er kam im
Rennverlauf dem an dritter Stelle liegenden Aaron Giurgian (Sprintteam Wetzlar) jedoch
immer näher. Giurgian konnte am Ende seinen Vorsprung ins Ziel retten, und Betz musste
sich um den Wimpernschlag von drei Hundertstelsekunden geschlagen geben. Es gewann
Fleurisson (7,77 Sekunden) vor Volzer (7,80) und Giurgian (7,88). Dennoch konnte Bruno
Betz im wichtigsten Rennen der Hallensaison mit 7,91 Sekunden eine neue persönliche
Bestzeit aufstellen und mit Platz 4 seine beste Platzierung bei den Aktiven erzielen.

 

Auch Tamineh Steinmeyer, die früher für die WGL Schwäbisch Hall an den Start gegangen
ist, landete auf dem undankbaren Platz 4. Sie überquerte im Stabhochsprung die Höhe von
4,20 Metern. Nach einem Fehlversuch bei 4,30 Metern und zwei weiteren bei 4,40 Metern
war der Wettkampf für sie beendet. Neue deutsche Meisterin ist Jaqueline Otchere (MTG
Mannheim), die 4,55 Meter überwand. Silber ging an Anjuli Knäsche (VfB Stuttgart, 4,50
Meter). Dritte wurde Moana-Lou Kleiner (SC Potsdam), die die Latte bei 4,40 Metern
überquerte. Steinmeyer (Jahrgang 2005) die Jüngste unter den ersten vier.
 
Jessica Koch vom TSV Crailsheim ging über 60 Meter an den Start. Hier gab es vier Vorläufe.
Koch musste im vierten ran. Dort wurde sie in 7,46 Sekunden Sechste und schied aus. Mit
ihrer persönlichen Bestleistung von 7,43 Sekunden hätte sie es ins Halbfinale geschafft.
Alle acht Sprinterinnen, denen der Einzug ins Finale gelang, liefen im Halbfinale 7,40
Sekunden oder schneller. Gold holte Philia Schwartz (Berlin Athletics Capital Club) in 7,18
Sekunden, Silber ging an Sina Kammerschmitt (MTG Mannheim) in 7,21 Sekunden, Bronze
an Jolina Ernst (TV Wattenscheid) in 7,24 Sekunden, die beiden Letztgenannten liefen damit
persönliche Bestzeiten.

 

 

Dortmund, 27./28.02.2026

jom/tav

Viele Talente zeigen ihr Können

 
135 Sportler aus zehn Vereinen überprüfen ihre Form nach
dem Wintertraining.
 
Crailsheim. Seit 1974 veranstaltet die Leichtathletikabteilung des TSV Crailsheim
ihr Hallensportfest, für viele Vereine ist dies eine Formüberprüfung aus dem
Wintertraining. Zehn Vereine mit 135 Teilnehmern waren in diesem Jahr am Start,
auf die Kinderleichtathletikwettkämpfe U 8 wurden in diesem Jahr verzichtet. Nur wegen
Corona fiel die Veranstaltung zweimal aus, so konnte sich Abteilungsleiter Otto Braun über
die Zahl 50 freuen, hat er doch über 40 Hallensportfeste organisiert. 35 Helfer und
Kampfrichter aus der Leichtathletikabteilung trugen auch in diesem Jahr wieder zum
Gelingen der Veranstaltung bei.
 
Für die U 12 stand der Dreikampf auf dem Programm. Der Sieg bei den Jungen M 10 ging
nach Igersheim an Maximilian Brunner von der LG Hohenlohe. Den Wettbewerb der M 11
konnte Sandro Risling vom TSV Crailsheim vor Leo Kardel vom TV Rot am See für sich
entscheiden. Sandro sprintete die 50 Meter in 8,36 Sekunden und kam beim Hochsprung
mit 1,24 Metern knapp an seine Körpergröße. Den 800-Meter-Lauf gewann Leo Kardel in
der tollen Zeit von 2:56,17 Minuten. Nohea Benesch vom TSV Crailsheim konnte sich bei
den M 13 im 2 x 50-Meter-Sprint mit 15,53 Sekunden, mit 1,33 Metern im Hochsprung und
mit 8,32 Metern im Kugelstoßen als Erster eintragen lassen. Aaron Bartelmeß vom TSV
Crailsheim belegte zweite Plätze im 2 x 50-Meter-Sprint mit 16,98 Sekunden, 1,30 Metern
im Hochsprung und 8,08 Metern im Kugelstoßen.
 
Jakob Kranke (M 14) vom TSV Crailsheim konnte den 2 x 50-Meter-Sprint, den Hochsprung
und den 800-Meter-Lauf für sich entscheiden. Knapp ging der Sprint bei den U 18 aus, hier
hatte Davin Joel Risling vom TSV Crailsheim mit 13,82 Sekunden die Nase vorne, vor Elias
Ruess von der LG Hohenlohe in 13,92 Sekunden. Maxim Wagner vom TSV Crailsheim
gewann den Hochsprung mit 1,60 Metern.
Den Dreikampf der W 10 gewann Alisa Laska von der LG Hohenlohe vor Jana Cozma vom
TSV Ilshofen, auf Rang 4 kam Linda Ströbel vor Jana Grahl (beide TV Rot am See). Alisa
sprintete 50 Meter in ausgezeichneten 8,35 Sekunden, für Linda wurden 8,46 Sekunden
gestoppt. Den Dreikampf der W 11 gewann Annika Dietzel von der LG Hohenlohe, sie
übersprang 1,33 Meter beim Hochsprung, auf Platz 2 kam Jasmin Knoll vom TSV
Crailsheim, die mit 8,17 Sekunden ihr Stärke im Sprint voll ausspielen konnte, beim
Hochsprung übersprang sie 1,27 Meter. Auf Rang 4 kam Luise Augustin vom TV Rot am
See, die mit 8,36 Sekunden über 50 Meter flott unterwegs war. Den 800-Meter-Lauf konnte
Annika Dietzel von der LG Hohenlohe vor Alma Deschner TV Rot am See entscheiden.
In der W 12 gewann Jessica Bokmeier von der LG Hohenlohe den 2 x 50-Meter-Sprint in
ausgezeichneten 15,64 Sekunden vor Emilia Schwantzer vom TSV Ilshofen (16,19
Sekunden). Anni Pflüger (TV Rot am See) gewann den Hochsprung mit ausgezeichneten
1,39 Metern. Den 2 x 50-Meter-Sprint konnte Antonia Lanig von der LG Hohenlohe in 15,69
Sekunden knapp vor Lotte Könninger vom TV Rot am See mit 15,83 Sekunden für sich
entscheiden. Über 800 Meter gewann Alina Niemietz mit 3:00,29 Minuten vor Luisa Pritsch
mit der Zeit von 3:02,84 Minuten. Beim Hochsprung siegte Navia Thüring vom SV
Mulfingen vor Mia Cozma vom TSV Ilshofen (1,42 Meter) und Luise Pritsch vom TSV
Crailsheim (1,39 Meter).
 
Bei den Mädchen W 14 konnte Luise Zott ihr Talent über 2 x 50 Meter zeigen, Luise
sprintete ausgezeichnete 14,91 Sekunden, gefolgt von Finja Sommerkorn (beide TSV
Crailsheim), für sie wurden 15,63 Sekunden gestoppt. Finja gewann den 800-Meter-Lauf in
2:54,26 Minuten vor Luise Zott (2:58,55). Den Hochsprung gewann Luise mit neuer
Bestleistung von 1,44 Metern, gefolgt von Lina Walter (LG Hohenlohe) und Finja
Sommerkorn, beide übersprangen 1,38 Meter. Das Kugelstoßen gewann Lina mit 8,42
Metern vor Luise (8,15). Bei den W 15 siegte Mia Pocius mit 15,00 Sekunden im 2 x 50-
Meter-Sprint.
Katie Bölz vom TSV Crailsheim triumphierte bei der U 18 dreimal: Hochsprung 1,46 Meter,
Kugel 11,60 Meter und 2 x 50 Meter 15,57 Sekunden.

 

 

Crailsheim, 28.02.2026

swp

Seit 50 Jahren Laufen, Werfen und Springen

 
 
Leichtathletik Das Hallensportfest des TSV Crailsheim bringt seit fünf
Jahrzehnten junge Sportlerinnen und Sportler in die Crailsheimer
Großsporthalle.
 
Das Hallensportfest hat schon Tradition“, bestätigt Otto Braun, Abteilungsleiter der
Leichtathleten des TSV Crailsheim, während er eine junge Hochspringerin coacht.
Die Hochsprungmatten sind in der Mitte der Halle aufgebaut. Um die Halle verläuft
die Bahn für die Sprints und vor allem für die Rundenläufe. „Wir haben in größerem
Umkreis keine Halle mit der Länge für solche Wettkämpfe. Wir sind da in Crailsheim schon
hervorragend bestückt“, erklärt Braun die guten Voraussetzungen für den Wettkampftag,
an dem Kinder und Jugendliche in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. An
den 120 Teilnehmenden aus zehn Vereinen ist abzulesen, das man in der Leichtathletik
gerne dem Ruf der Crailsheimer folgt, die sich als Ausrichter über fünf Jahrzehnte lang
bewährt haben.

 

Der Abteilungsleiter ist eines der Vereinsmitglieder, die das Hallensportfest vor 50 Jahren
ins Leben gerufen haben. „Die Gnade der frühen Geburt“, scherzt Braun und bedauert, dass
er sich schon von so vielen Gleichgesinnten verabschieden musste über die Jahre. Braun
blickt zurück auf Veranstaltungen mit rund 300 Teilnehmenden, auf Jahre, in denen wegen
Corona alles ausfallen musste, und auf viele Jahre, in denen Team- und Wettkampfgeist
die Leichtathleten und Teams zu Höchstleistungen antrieb. „Früher wurde auch noch alles
von Hand gemessen, mit Stoppuhren“, erinnert er sich und verweist auf die moderne
elektronische Messtechnik, die inzwischen bis aufs Hundertstel genau die Zeit misst.
Anders beim Hochsprung. Hier wird noch mit Meterstäben hantiert, um die Höhe der
Sprünge festzulegen. „Wir haben die Standarddisziplinen über 50 Jahre beibehalten.
Leichtathletik muss man nicht neu erfinden“, erklärt Braun das Erfolgskonzept, nicht
Trends zu folgen, sondern die Leichtathletik als eine Grunddisziplin der körperlichen
Betätigung abzubilden. Laufen, Springen, Werfen – hier fühlt sich Braun zu Hause und hier
sieht er auch nach 50 Jahren noch großes Potenzial, Wettkampf- und Teamgeist, Ehrgeiz
und Engagement zu wecken.
 
„Ohne Helfer und Freiwillige geht es nicht“, betont er ein ums andere Mal. Damit meint er
nicht nur die Übungs- und Jugendleiter, die sich um den Nachwuchs bemühen, sondern
auch die Eltern, die an solch einem Wettkampftag zur Stelle sind. Seine Philosophie: „Das
Dreieck zwischen Athlet, Trainer und Eltern muss stimmen, dann klappt es auch mit der
Leistung.“
 
Seine Erfahrung zeigt, dass die Leichtathletik für viele Kinder und Jugendliche der richtige
Einstieg in den Sport ist, weshalb er sich noch mehr Kooperation und Zuarbeit mit den
Schulen wünschen würde. Ein weiterer Traum, den er allerdings mit einem Schmunzeln
verrät, ist ein Hallenbelag, der den Läufern erlaubt, Spikes zu benutzen. „Vielleicht schaffen
wir das bei der nächsten großen Renovierung“, sagt er augenzwinkernd. Bis dahin müssen
die jungen Sportler die Hallensaison mit normalen Laufschuhen bewältigen, was sie an
diesem Samstag ebenfalls wieder sehr erfolgreich getan haben.
 
Den Leistungsgedanken verfolgt Braun mit seiner Abteilung auch weiterhin, weil er davon
überzeugt ist, dass ein Sport den Sportlern etwas zurückgibt. An einem Tag wie Samstag
sieht er dafür den lebendigen Beweis. Mit entsprechender Freude führt er die vielen
Siegerehrungen in den unterschiedlichen Altersgruppen und Disziplinen durch. Stolz sagt
der Abteilungsleiter: „Ich will auch in zehn Jahren noch hier sitzen. Das Hallensportfest,
wie wir es vor 50 Jahren entwickelt haben, ist schon toll.“

 

 

Crailsheim, 28.02.2026

Julia Christine Vogelmann

Süddeutsche Meisterschaften der Aktiven in Frankfurt und Württembergische Meisterschaft der U16

 
Jessica Koch stürmt auf Platz 5 in Süddeutschland
Nach ihren starken Vorstellungen bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften
gingen am Samstag für den TSV Crailsheim Jessica Koch und Amelie Rieck bei den
Süddeutschen Hallenmeisterschaften der Aktiven an den Start. Hier messen sich alle
Athleten der Landesverbände aus Württemberg, Baden, Bayern, Hessen, dem Saarland
sowie Rheinland-Pfalz. Bei beiden zeigte die Formkurve in der letzten Zeit stetig nach oben
und in der modernen Frankfurter Leichtathletik Halle herrschten beste Bedingungen für
schnelle Zeiten.
Jessica durfte direkt kurz vor Mittag im ersten von insgesamt acht Vorläufen an den Start.
Hier setzte sie sich souverän in starken 7,48 sec von ihrer Konkurrenz ab und qualifizierte
sich damit direkt für die Zwischenläufe der besten 16 Athletinnen.
Amelie startete im fünften Vorlauf und zeigte hier einen starken Lauf in 7,92 sec, welcher nur
knapp über ihrer persönlichen Bestleistung von 7,85 sec lag. Leider reichte diese Zeit nicht
für eine Qualifikation für die Zwischenläufe. Hier hätte sie sich auf mindestens 7,75 sec
steigern müssen. Nichtsdestotrotz kann sie mit ihrer Entwicklung in dieser Hallensaison mehr
als zufrieden sein. Man darf gespannt sein, wie sich diese Leistungssteigerung im Freien
über die 100m auswirkt.
Bereits um 13:30 hieß es für Jessica erneut „auf die Plätze“. Im zweiten der drei
Zwischenläufe lief sie in einem extrem engen Rennen zu Höchstform auf. Nach der
Auswertung des Wimpernschlag-Zieleinlaufs standen für sie 7,43 sec auf der Anzeigetafel.
Diese Zeit bedeutete nicht nur eine weitere persönliche Bestleistung, sondern auch völlig
überraschend die Qualifikation für das Finale der schnellsten acht Frauen Süddeutschlands.
Eine Stunde später stand dann der große Showdown an. In einem sehr engen und
hochklassigen Rennen erkämpfte sich Jessica den fünften Platz und bestätigte trotz der zwei
bereits absolvierten Läufe in 7,43 sec ihre im Zwischenlauf aufgestellte Bestzeit. Damit
bereitete sie sich selbst die größte Überraschung und kann sich nach dieser starken
Vorstellung nun auf die Deutschen Hallenmeisterschaften am 28. Februar in Dortmund
freuen.
Ebenfalls im Einsatz war am Samstag Emma Meißner bei den Württembergischen
Hallenmeisterschaften der U16 in Ulm. Sie hatte sich mit ihren Leistungen aus der
vergangenen Saison gleich in vier Disziplinen qualifiziert. Ein starker Indikator für ihre
Mehrkampfqualitäten.
Den Wettkampftag begann sie über die 60m Sprintstrecke. Hier zeigte sie in 8,92 sec eine
solide Leistung, kam aber nicht ganz an ihre Zeiten aus den letzten Wettkämpfen heran.
Weiter ging es für sie im Hochsprung, in welchem sie vor nur einer Woche eine neue
Bestleistung von 1,50m erreicht hatte. Leider konnte sie daran nicht ganz anknüpfen und
scheiterte nach zwei sauberen Sprüngen über 1,40 und 1,45m dreimal an der neuen Marke
von 1,50. Nichtsdestotrotz landete sie damit auf dem 9. Platz ihrer Altersklasse. Im
Anschluss durfte sie direkt in den Kugelstoßring. Hier hatte sie leider größere technische
Probleme, sodass sie an diesem Tag über 8,90 m nicht hinaus kam. Im abschließenden
Weitsprung behielt sie nach einem ungültigen Versuch zu Beginn des Wettkampfs die
Nerven und steigerte sich danach stetig bis auf 4,84m. Eine tolle Bestätigung ihrer Leistung
von vor zwei Wochen, mit der sie gezeigt hat, dass das kein Ausreißer war. Mit dieser Marke
landete sie schließlich auf dem 7. Rang. Auch sie darf sich nun auf die Freiluft Saison und
einen weiteren Trainingsblock freuen.

 

 

Frankfurt am Main, 07./08.02.2026

LATSVCR

WLV-Schülermeisterschaften in der Halle in Ulm

 
 
Mit den Eltern und Abteilungsleiter Otto Braun, machte sich Luise Zott auf den Weg zu den
Württembergischen Schülermeisterschaften der U16 nach Ulm. Luise die in der vergangenen
Saison im 75 m Sprint auf Rang acht stand, war die Vorgabe, sich für den Endlauf zu
qualifizieren. Gute Sprinterinnen müssen sich auf Ihr Ding, den Sprint, konzentrieren zu können
und am Start hellwach zu sein um dann mit hoher Frequenz dem Ziel entgegenzusprinten, diese
Eigenschaften hat Luise. Durch die Kompetenz im TSV Crailsheim mit Sprinttrainer Simon Vogt,
der kurz vor der Veranstaltung die Prüfung zum C-Trainer Leistungssport abgelegt hat, können
sich die Schülertrainer den einen oder anderen Ratschlag holen. Ziel für Luise ist, sich für den
Landeskader Baden-Württemberg im Block Sprint zu qualifizieren. 25 Mädchen in der
Alterklasse U16-W14 gingen an den Start, Luise sprintete im Vorlauf 8,32 Sek. und war damit
die viertschnellste unter den Starterinnen, womit sie sich für den A-Endlauf der acht Besten
qualifizierte, Im Endlauf konnte sich Luise nochmals verbessern, ihr Endzeit war 8,29 Sek über
60 m, damit konnte sie sich bis auf 32 Hundertstel Sekunden zur Spitze in Württemberg
verbessern, den Titel gewann Pia Hofrogge vom TSV Oberkochen in 7,97 Sekunden, die mit
einer 75 m Bestzeit von 9,59 Sekunden gegen 10,32 Sekunden von Luise an den Start ging,
diese Verbesserung und das aufrücken zur Spitze von Luise ist überaus erfreulich.

 

 

Ulm, 07.02.2026

Otto Braun

LATSVCR

Jessica Koch belohnt sich mit Bronzemedaille zum Geburtstag

 
 
Nach einigen Jahren ohne Crailsheimer Beteiligung konnte der TSV im Bereich der Aktiven erstmals wieder Athleten bei den Baden-Württembergischen Hallen-Meisterschaften stellen. Mit Jessica Koch als Medaillenkandidatin hatten die gelb-schwarzen sogar ein ganz heißes Eisen im Feuer. Ebenfalls qualifiziert hatte sich Amelie Rieck, welche nun seit gut einem Jahr Teil der Crailsheimer Sprintgruppe ist und sich in den letzten Wochen stetig gesteigert hatte.
Bereits im Vorlauf über 60m gelang Jessica in 7,48 sec eine starke Leistung, mit welcher sie nicht nur eindrucksvoll ihre Meldeleistung bestätigte, sondern sich zudem überlegen für das eine Stunde später stattfindende A-Finale der acht schnellsten Sprinterinnen qualifizierte. 
Ebenfalls im Wettbewerb über die 60m der Frauen ging Amelie Rieck an den Start. Nachdem sie die letzten Wettkämpfe konstant knapp über der 8 sec Marke unterwegs war, platzte bei ihr in Karlsruhe der Knoten und sie zauberte in 7,85 sec eine starke neue Bestleistung auf die Bahn. Als drittplatzierte in ihrem Vorlauf konnte sie sich mit dieser Leistungsexplosion als eine der 14 schnellsten Frauen für das B-Finale qualifizieren und belohnte sich damit doppelt.
Hier bestätigte sie ihre Zeit und kam nach 7,94 sec ins Ziel.
Im A-Finale hatte Jessica nun die Chance sich mit einer Medaille ihr eigenes Geburtstagsgeschenk zu bereiten. Wie schon im Vorlauf zeigte sie auch unter Druck wieder einmal eine sehr gute Leistung und erkämpfte sich in einem Wimpernschlagfinale, welches erst über die Tausendstelauswertung entschieden werden konnte, in 7,48 sec die Bronzemedaille.
Ein durchaus erfolgreicher Tag für das Crailsheimer Duo. Man darf gespannt sein, wie die beiden bereits am kommenden Samstag bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften auftreten werden.
 
Ebenfalls im Einsatz war am vergangenen Wochenende Emma Meißner. Sie startete beim Nachwuchsmeeting der U16 in Sindelfingen und präsentierte sich ebenfalls in sehr gutem Licht. Hervorzuheben ist jedoch insbesondere ihre neue persönliche Bestleistung im Hochsprung mit 1,50m. Mit Blick auf die nur knapp verfehlten Versuche über 1,55m scheint diese Marke jedoch nur ein kurzer Zwischenstopp zu sein und wird sicherlich schon bald wieder übertroffen sein. Ihre Leistungen im Kugelstoß mit 9,21m und über die 60m in 8,85 sec rundeten den Wettkampftag ab. Für Emma stehen am Wochenende die Württembergischen Hallenmeisterschaften an. Dort wird sie über 60m, im Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen an den Start gehen. 

 

 

Karlsruhe/Sindelfingen, 31.01.2026 / 01.02.2026

LATSVCR

Emma Meißner steigert sich um einen halben Meter

 
Vergangenen Sonntag machten sich Emma Meißner und Simon Vogt vom TSV Crailsheim auf den Weg nach Mannheim. Emma musste sich zu Beginn dieses Jahres lange gedulden, doch vergangenen Sonntag durfte auch sie endlich in die Hallensaison 2026 starten. Auch bei ihr zeigte sich die Wirkung des Wintertrainings und die Formkurve zeigt steil nach oben. Über 60m erzielte sie eine neue persönliche Bestleistung in 8,81 sec.
 
Besonders eindrucksvoll war jedoch ihre Steigerung im Weitsprung. Bereits im ersten Versuch erhöhte sie ihre alte Bestleistung um 33 cm auf 4,83 m und steigerte sich im Verlauf des Wettkampfes auf 4,96 m. Zudem zeigte sie eine starke Serie an Sprüngen, welche alle über ihrer vorherigen Bestmarke lagen. Es scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis auch sie die 5m-Marke knackt.
 
In der Männerklasse ging zudem Simon Vogt an den Start. Er erwischte zwar keinen idealen Lauf, bestätigte jedoch trotzdem seine aktuelle Form und kam nach 7,83 sec ins Ziel.
 

Mannheim, 25.01.2026

LATSVCR

Die Bestmarken purzeln

 
 

Direkt zum Start ins neue Jahr nutzten drei Crailsheimer Athleten die Gelegenheit, ihre Form nach den Weihnachtsfeiertagen auf den Prüfstand zu stellen.

Volles Programm hatte an diesem Tag Marie Koch, welche bereits am Morgen über die 60m Hürden an den Start ging. Mit einer Zeit von 10,24 sec konnte sie ihre Bestleistung um 40 Hundertstelsekunden verbessern, leistete sich aber an der dritten Hürde einen größeren technischen Fehler, welcher eine noch schnellere Zeit verhinderte.

Am Nachmittag ging es für Marie weiter zum Weitsprung. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im Sommer waren die Erwartungen groß, leider schaffte sie es hier nicht ganz an ihre Leistungen aus 2025 anzuschließen und musste sich mit 4,89m zufriedengeben.

Direkt im Anschluss durfte Simon Vogt dann endlich in den Startblock über 60m. Auch er zeigte sich in starker Form und verbesserte trotz der langen Wartezeit seine erst im Dezember aufgestellte Bestleistung um weitere 4 Hundertstelsekunden. Damit steht diese nun bei 7,78 sec.

Die abschließende Disziplin des Tages waren die 60m der Frauen. Hier gingen für den TSV Crailsheim Amelie Rieck und Marie Koch an den Start und auch hier purzelten die Bestmarken. Im Vorlauf überquerte Amelie die Ziellinie bereits nach 7,98 sec, was für sie nicht nur eine deutliche Steigerung ihrer bisherigen Bestleistung bedeutete, sondern zusätzlich die Norm für die Baden-Württembergischen und Süddeutschen Hallenmeisterschaften sowie einen Platz im A-Finale der Frauen eine Stunde später. Marie kam im gleichen Vorlauf ebenfalls in Bestzeit nach 8,74 sec ins Ziel. Im Finale zeigte Amelie nochmals einen starken Lauf und konnte in 8,03 sec ihre Vorlaufzeit bestätigen und sicherte sich damit Platz 5.

Rundum also ein gelungener Wettkampf für die Crailsheimer. Das harte Wintertraining scheint sich auszuzahlen und man darf gespannt auf die weitere Leistungsentwicklung in dieser Saison sein. 

 

 

Ulm, 10.01.2026

LATSVCR

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