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Drei Titel gehen an den TSV Crailsheim

Die strahlenden Sieger vlnr.: Anne Zanzinger und Günter Seibold in Niedernhall

 

Anne Zanzinger, Günter Seibold und Männer-Mannschaft M50/M55 holen die Siege

 

Im Rahmen des 23. Ebm-papst Marathon am 9. September fanden die Baden-Württembergischen Halbmarathon Meisterschaften in Niedernhall vor 10.000 Zuschauern in toller Stimmung statt. Insgesamt starteten im Rahmen dieser Veranstaltung mehr als 3.000 Läufer/Läuferinnen beim größten Laufevent der Region.

Bei idealen Temperaturen und Sonnenschein gingen die vier Crailsheimer Athleten/Athletinnen auf die landschaftlich schöne Strecke und kämpften um die Titel im Ländle.

Anne Zanzinger W 55 siegte souverän in ihrer Altersklasse und benötigte für die 21,1 km gute 1:36,25 Stunden. Günter Seibold M 50 benötigte als Sieger 1:17,22 Stunden und hängte damit seine Konkurrenz deutlich ab. Seine Mannschaftskollegen Werner Fröschke M 55 (Platz 4) kamen nach 1:31,00 Stunden ins Ziel und Roland Klie M 50 (Platz 5) komplettierte mit 1:32,22 Stunden den Sieg im Team.

 

Niedernhall, 09.09.2018

LACR (Uschi Huss) 

Weite Sprünge in Flein

Am Ende der Ferien gab es die Möglichkeit seine augenblickliche Form im Wettkampf zu überprüfen. Diese Gelegenheit nahmen vom TSV Crailsheim Dominik Bergmann (U18) und nach einer Verletzungspause auch Michael Rößler bei den Aktiven wahr. Beide belohnten sich mit sehr guten Leistungen im Weitsprung. Zunächst sprang Dominik Bergmann genau auf die sechs  Metermarke. Im nächsten Durchgang überbot ihn Michael Rößler mit der Weite von 6,03 m. Diese Weite bedeuteten Saisonbestleistung für Michael. Im letzten Versuch klappte es bei Dominik Bergmann besonders gut. Er flog zu einer neuen persönlichen Bestleistung von 6,27 m. Damit war er an diesem Tag in Flein bester Weitspringer.

Vor dem Weitsprungwettkampf war Dominik Bergmann schon die 100 m gesprintet. Ein schlechter Start und Gegenwind verhinderten bei Dominik eine Zeit unter 12 Sekunden. Nach 12,05 s war er im Ziel.

Beim abschließenden Hochsprung bekam Dominik Bergmann seine technischen Probleme beim Absprung nicht in den Griff. Deshalb schaffte er nach übersprungen 1,67 m die nächste Höhe nicht mehr.

 

Für die Senioren fanden in Flein zeitgleich die Frankenmeisterschaften statt.

Günter Braun erkämpfte sich 3 Titel im Standweitsprung mit 1,49m, Jahresbestleistung von 24,55m beim Diskuswerfen und 8,18m beim Kugelstoßen.

Otto Braun feierte sein Comeback nach langer Verletzungspause mit guten 31,31m beim Diskuswerfen, bei dem er den 2. Platz belegte. Beim Kugelstoßen erreichte er Platz 5 mit 8,85m.

 

 

Flein, 08.09.2018

Hubert Grund

Kathrin Lehnert siegt mit Kampfgeist über 400 Meter

Kathrin Lehnert im Zweikampf mit Felix Strehle auf der Zielgeraden (Foto: Matthias Huss)

 

Kurz nach den deutschen Meisterschaften in Nürnberg startete Kathrin Lehnert (TSV Crailsheim) beim Läuferabend in Essingen und siegte über 400m überlegen bei den Frauen in 60 Sekunden.

 

Zum Abschluss der sehr erfolgreichen  Bahnsaison 2018 wollte „Katy“ ihre Tempohärte über die lange Sprintdistanz testen. Als Pacemaker hatte sich der Lokalmatador Felix Strehle (LG Rems-Welland) bereit erklärt, damit eine Zeit um ihre Bestzeit (59,92 Sekunden)möglich ist.

Felix legte ein schnelles Anfangstempo vor und Kathrin erreichte die ersten 200m genau in der Vorgabe ihrer Trainerin Uschi Huss von 28,5 Sekunden. In der zweiten Kurve kämpfte sie sich an den Pacemaker heran und auf der Zielgeraden spielte sie ihre Tempohärte als Mittelstrecklerin aus. Nach einem harten Finish siegte sie in genau 60 Sekunden und hat damit bewiesen, dass sich das Schnelligkeitstraining der letzten heißen Wochen ausgezahlt hat.

 

Essingen, 03.08.2018

LACR    

Hochfest der deutschen Leichtathletikjugend

Simon Vogt in seinem Element

 

Für das Hochfest der deutschen Leichtathletikjugend, den Deutschen Meisterschaften, in Rostock hatten sich drei Athletinnen und Athleten vom TSV Crailsheim qualifiziert, Marie Koch im Diskuswerfen, Jessica Koch über 100 m und Simon Vogt für das Hammerwerfen. Die drei hatten sich für ihren Saisonhöhepunkt viel vorgenommen, doch muss man anerkennen, dass es für die Drei auch noch andere Herausforderungen in ihrem jungen Leben gibt. Jessica Koch hat mit Erfolg in diesem Jahr die Abiturprüfung abgelegt und die nachfolgenden Wochen waren dann auch nicht mehr so ganz leistungsfördern, dazu kam noch eine Erkältung in den Tagen vor Rostock, so dass es nicht verwunderlich war, dass sie ihre persönliche Bestleistung von 12,32 Sekunden in Rostock nicht abliefern konnte, Jessica sprintete im dritten von sechs Vorläufen 12,90 Sekunden, wobei sie bis 50 m noch dicht am Feld ihrer Mitkonkurrentinnen war, jedoch im Zielsprint fehlte einfach die Kraft, glücklich dabei gewesen zu sein war Jessica nach diesem Lauf auf jedem Fall.

Ihre Namenskollegin Marie Koch hatte es mit einem Feld von 21 Diskuswerferinnen zu tun, dabei konnte sie 12 hinter sich lassen und acht Werferinnen sind an ihr vorbeigezogen, so dass mit der Weite von 42,75 m nur der undankbare neunte Platz für Marie heraussprang. Von ihrem Trainer Otto Braun auf die schwierigen Verhältnisse eingestellt, begann Marie gut, nach dem ersten Versuch lag sie auf Rang 6, jedoch konnte sie sich nicht mehr deutlich steigern, der von hinten gekommene Wind drückte die Disken leider zu früh zur Landung, so dass durchweg die Wurfweiten drei bis fünf Meter unter den Jahresbestleistungen blieben.. Ein kleiner Trost ist, dass Marie ihre Dauerkonkurrentinnen Sophie Stumpf und Jennifer Seher, beide LG Hohenlohe, hinter sich lassen konnte, doch war die Enttäuschung trotzdem groß. Marie die Mitte August wieder in die USA reist, um dort ihr Studium fortzusetzen, strebt im kommenden Jahr wieder die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der U23 an, ganz nach dem Motto, nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf.

Für Simon Vogt ging der Hammerwurfwettbewerb voll daneben, hatte sich Simon in diesem Jahr unter seinem ehemaligen Heimtrainer Otto Braun auf 61,22 m steigern können und lag damit auf Rang 5 in der Deutschen Rangliste. So erlebten der Landestrainer Hammerwurf Ralf Mutschler und Otto Braun einen Simon der überhaupt keine Einstellung zum Wettkampf fand und prompt die ersten vier Versuche ungültig machte, dazu haderte er noch mit den Kampfrichtern was ihn auch nicht unbedingt geholfen hat. Mit der Weite von 51,25 m landete er auf den siebten Rang. Lehr und hilfreich war der Wettkampf für Simon trotzdem, Simon hat das Talent im Konzert der besten Jugendhammerwerfer Deutschlands in den nächsten Jahren mitzumischen.

 

Rostock, 27-29.07.2018

Otto Braun

latsvcr

Deutsche Leichtathletikmeisterschaften in Nürnberg für Kathrin Lehnert eine gute Erfahrung

Die 800m Läuferinnen am Start von innen nach außen: Kathrin Lehnert, Jana Reinert, Rebekka Ackers, Celine Noack, Christina Hering, Martha Sauter und Gina Daubenfeld.

 

Im schönen Rund des Max-Morlok-Stadions wurden letztes Wochenende die Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Aktiven ausgetragen. Neben dem Olympiastadion in Berlin, wo in gut zwei Wochen die Leichtathletik-EM stattfinden wird, ist dies das einzige Stadion der Fußball-Bundesliga, in dem auch noch die gesamte Infrastruktur für so große Leichtathletik-Events vorhanden ist. 

 

Eine in Hochform befindliche Kathrin Lehnert hatte sich im Vorfeld sowohl über 800 m als auch über 1.500 m für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert und war somit die erste Crailsheimer Leichtathletin, die in zwei Wettbewerben die „Quali“ für die „Deutsche“ hatte. Eine Teilnahme an beiden Wettbewerben war vom Zeitplan her nicht optimal. So musste sich Kathrin für eine Disziplin entscheiden. Da die Lehramts Studentin gerade den Trainerschein für den Leistungssport in der Leichtathletik absolviert und zwei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften für eine Woche in Albstadt-Tailfingen für den Fachlehrgang war, konnte sie die harten Tempoläufe für die 1.500m Strecke nicht durchführen. So entschied sie mit ihrer Trainerin Uschi Huss die kürzere Mittelstrecke zu wählen.

Von den 24 gemeldeten Teilnehmerinnen über 800m wurde sie für den dritten Vorlauf ausgewählt und durfte mit Christina Hering (LG Stadtwerke München), der Teilnehmerin mit der schnellsten Meldezeit und der Norm für die EM in Berlin, an den Start gehen. Mit in ihrem Vorlauf war auch die Deutsche Hochschulmeisterin Martha Sauter (LG Nord Berlin), gegen die sie bei den Hochschulmeisterschaften in Schwäbisch Gmünd die Silbermedaille erkämpft hatte.

Von Beginn an setzte sich Rebekka Ackers (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Christina Hering an die Spitze des Feldes und bestimmten das Tempo. Bei einer  Durchgangszeit von 63 Sekunden nach einer Stadionrunde konnte die Onolzheimerin den Anschluss noch halten, doch in der zweiten Runde war das Tempo für die junge Baden-Württembergische Meisterin noch zu hoch und sie musste die Spitzengruppe ziehen lassen. Die Siegerin im dritten Vorlauf war Christina Hering in 2:07,18 min und sie qualifizierte sich direkt mit Rebekka Ackers für den Endlauf. Für die Crailsheimer Athletin wurden als Siebte 2:15,50 min gestoppt, das reichte noch nicht für den Endlauf am Sonntag. Als einzige Crailsheimer Teilnehmerin die in diesem Jahr bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Nürnberg starten durfte, konnte Kathrin in ihrem ersten Jahr bei den Erwachsenen wichtige Erfahrungen sammeln.

 

Nürnberg 20-22.07.2018

LACR

Generalprobe vor den Deutschen Meisterschaften

Simon Vogt im Ring

 

Zu seinem letzten Test vor den Deutschen Meisterschaften in Rostock reise Simon Vogt, TSV Crailsheim, mit seinem Trainer Otto Braun nach Mannheim, zu dem sehr gut besetzten Sommersportfest der MTG Mannheim. Wichtig für Simon war, zu überprüfen wo er technisch in der Disziplin dem Hammerwerfen steht, weiter kam dazu, dass er auf der Mannheimer Anlage im Mai seine Bestweite von 61,22 m warf. Simon begann seinen Wettbewerb verhalten mit einem Wurf über 56,00 m. In den weiteren Versuchen kam Simon immer besser in den Wettkampf, so dass er mit seinem letzten Versuch mit der Weite von 58,55 m doch zufrieden sein konnte, eine Weite voll aus dem Training lässt für seinen Start in Rostock hoffen, damit gewann Simon auch den Wettbewerb, zweiter wurde Omar Alqawati, von der MTG Mannheim mit 51,05 m.

 

Mannheim, 15.07.2018

Otto Braun

Fünf Titel für den TSV Crailsheim

Marie Koch stößt sich zum Vize-Titel

 

2 Titel gingen an Sina Küstner bei den Frauen. Beim Stabhochsprung gelang ihr nach 2 Jahren Wettkampfpause ein guter Wettkampf. Mit übersprungen 2,60m konnte sie ihre Konkurrentin um 30 cm distanzieren und erreichte eine lange nicht erreichte Höhe. Beim Hochsprung siegte sie mit 1,40m, war aber mit der Höhe nicht zufrieden.

Marie Koch absolvierte bei der weiblichen Jugend U20 ihren ersten Weitsprungwettkampf der Saison und blieb bei ihrem Sieg mit 4,89m nur 11 cm unter ihrer Bestleistung. Beim Kugelstoßen erzielte sie mit 10,83m eine neue Bestleistung und belegte Platz 2. Ebenfalls Platz 2 erreichte sie beim Diskuswerfen mit 43,09m, womit sie aber nicht zufrieden war. Der Sieg ging an Jennifer Seher von der LG Hohenlohe, die auf 44,44m kam.

Die 80 m Hürden der weiblichen Jugend W15 war ein Crailsheimer Duell zwischen Nele Keller und Lena Hofmann, das Nele in 15,15 sec. zu 16,55 sec. für sich entscheiden konnte. Beim Hochsprung lag dann Lena mit Bestleistung von 1,40m auf Platz 2 vor Nele, die mit 1,35m Platz 5 belegte. Nele Keller sprintete über 100m in 14,22 sec. als Fünfte ins Ziel und blieb nur 2/10 Sekunden über ihrer Bestzeit. Lena Hofmann stellte mit 7,62m ihre Bestleistung im Kugelstoßen ein und belegte Platz 6.

Bei der weiblichen Jugend W14 waren Klara Strohmayer und Paula Faßnacht beim Kugelstoßen und Diskuswerfen am Start. Klara erzielte mit 7,90m eine neue Bestleistung und belegte Platz 5 vor Paula mit 7,63m auf Platz 6.  Beim Diskuswerfen wurde Klaras Trainingsfleiß ebenfalls mit neuer Bestleistung von 22,24m und Platz 2 belohnt. Paula kam auf Rang 3 mit 19,18m nicht ganz an ihre Bestleistung heran.

Bei der Männlichen Jugend U18 ging der Titel im Weitsprung an Christian Dratwa, der mit 5,75m Saisonbestleistung sprang. Über 100m sprintete er in 11,97 sec. nur knapp über seiner Bestzeit auf Platz 5.

Am Tag darauf gingen 4 Leichtathleten beim Gaujugendturnfest in Öhringen an den Start. Die beste Platzierung gelang Lasse Mugele beim Leichtathletik-Dreikampf der 13-jährigen. Mit 12,1 sec. über 75m und 3,65m beim Weitsprung hatte er seine besten Disziplinen. Mit 18,75 Punkten belegte er einen guten 2. Platz. Seine Schwester Leni startete beim Dreikampf der 12-jährigen. Sie lief gute 11,6 sec. über 75m und erzielte beim Weitsprung eine neue Bestleistung von 4,40m. Mit 23,3 Punkten erreichte sie den 4. Platz. Ebenfalls auf Platz 4 kam Felicia Rupp bei den 10-jährigen. Sie sprintete die 50m in 8,3 sec. und sprang 3,41m weit. Im Dreikampf kam sie auf 22,3 Punkte.

Bei den 10-jährigen Jungen trat Ferdinand Rauschnabel im Dreikampf an. Er lief die 50m in 8,7 sec. und beim Weitsprung landete er nach 3,30m. Mit 18,0 Punkten erreichte er Platz 7.

 

Frankenmeisterschaften Neckarsulm, 14.07.18

Gaujugendturnfest Öhringen, 15.07.18

Brigitte Vogt

Werfertag in Schwäbisch Hall

Nach Renovierung des Haller Hagenbach-Stadions hat die WGL Schwäbisch Hall zu einem landesoffenen Werfertag eingeladen. Der Neueröffnung waren 60 Teilnehmer aus Bayern und Baden-Württemberg, trotz hochsommerlichen Temperaturen, gefolgt. Mit vier Teilnehmern war auch der TSV Crailsheim dabei.

In der Jugendklasse W14 kam Paula Faßnacht im Kugelstoßen (3 Kilo) mit achtbaren 7,95m auf Rang zwei und dieselbe Platzierung erreichte sie im Diskuswerfen (1 Kilo) mit 20,79m.

Ein Jahr älter, W15, erzielte Lena Hofmann mit der Kugel 7,62m (2. Rang) und beim Diskuswerfen (2. mit 16,42m) ist noch Nachholbedarf. Nicht ihren besten Tag hatte Marie Koch (U20), sah man sie in diesem Jahr mit besseren Weiten. Immerhin als Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft ein wettkampfmäßiger Test. Auch der stumpfe Wurfkreis behinderte eine schnelle Drehung beim Diskuswerfen und die 1-Kilo-Scheibe landete bei 43,20m. Ob sie das Speerfwerfen weiter verfolgt ist abzuwarten. In Schwäbisch Hall flog das Gerät auf 28,70m.

Ein ewiges Duell, dieses Jahr nun in der AK M80, zwischen dem Crailsheimer Günter Braun und dem Igersheimer Wilfried Hack. Der Baden-Württembergische Vizemeister aus Crailsheim konnte im Diskuswerfen mit 23,79m den Taubertäler (22,88m) auf Rang zwei verdrängen. Dann im Kugelstoßen nützte der schwergewichtige Hack seine Vorteile und gewann mit 8,61m vor dem Horaffen mit 8,31m.

 

Schwäbisch Hall, 07.07.2018

LACR

Bronze für Kathrin Lehnert über 800 m bei den Süddeutschen Meisterschaften

Kathrin Lehnert (rechts) auf dem Podium

 

Mit 2:10,00 erfüllt sie die Norm für die DM und bricht den 23-Jahre alten Vereinsrekord

 

Erding ist den meisten Menschen als Stadt des Weißbieres oder vielleicht noch wegen der Therme ein Begriff. Im Altenerdinger Sepp-Brenninger-Stadion, benannt nach dem Vater des ehemaligen Bayernspielers Dieter Brenninger, trafen sich letztes Wochenende die Leichtathleten Süddeutschlands, um ihre Meisterschaften auszutragen.

Kathrin Lehnert vom TSV Crailsheim wollte auch mal die schnelle blaue Laufbahn in Altenerding testen. Vor gut einer Woche erreichte sie auf dem gleichen Bahntyp in Tübingen ihre Qualifikation über 1500 m für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg. Ohne große Titelambitionen zu haben, konnte sie unbeschwert an den Start gehen und wollte lediglich eine gute Zeit über die 800 m laufen. Die Voraussetzungen hierfür waren nicht nur von den Wetterbedingungen, sondern auch wegen der großen Konkurrenz, geradezu ideal. Mit Corinne Kohlmann (LG Karstadt-Gambach-Lohr) Alexandra Sokolova und Bianca Prokopowicz (beide TSV Schott Mainz) waren drei Läuferinnen am Start, die eine schon eine weitaus bessere Zeit gelaufen waren als die TSV-lerin. Auch ihre „Dauerrivalin“ vom SG Schorndorf, Anna Karina Becker, befand sich in dem neunköpfigen Läuferfeld des schnelleren zweiten Laufs, das gleich nach dem Start ein sehr flottes Tempo vorlegte. Kathrin Lehnert ließ sich dadurch nicht beeindrucken und hielt sich geradezu ideal an das von Trainerin Huss angedachte Tempo und reihte sich nach 200 m an siebter Position ein. Auch nach 400 m und einer Durchgangszeit von knapp unter 64 Sekunden behauptete sie diese Position, direkt vor ihr laufend, Anna Karina Becker. Auf der Gegengeraden forcierte die Lehramtsstudentin das Tempo und fand sich eingangs der Zielkurve an 5. Stelle wieder. Corinne Kohlmann war schon weit vorausgeeilt, aber auch die anderen drei Läuferinnen hatten eingangs der Zielgeraden einen Vorsprung von mehr als 5 Metern vor der als spurtstark bekannten Onolzheimerin. Doch nun schaltete sie ihren „Turbo“ ein und näherte sich mit immer schneller werdenden Schritten den vorderen Drei. Plötzlich war sogar eine Medaille möglich. Praktisch auf der Ziellinie fing sie die Läuferinnen noch ab. Mit dem bloßen Auge konnte man nicht erkennen, wer sich denn nun als Zweite, Dritte und Vierte  ins Ziel warf. So gering waren die Abstände. Corinne Kohlmann siegte souverän in 2:07,88 min.. Die rasche Zielauswertung wies Alexandra Sokolova in 2:09,92 als Zweite aus, Kathrin Lehnert in 2:10,00 als Dritte knapp vor Julia Merbach (TSV Kirchhain) in 2:10,07 min.

Somit hatte Kathrin Lehnert, für sie selbst etwas überraschend, die Bronzemedaille gewonnen. Für die Athletin auch kaum fassbar, war ihre gelaufene Zeit von 2:10,00 min.. Damit hatte sie ihre alte Bestmarke um 2,74 Sekunden geradezu pulverisiert und den Vereinsrekord von Ariane Pakaki aus dem Jahr 1995 um fast zwei Sekunden verbessert. On Top war das Erreichen der Norm für die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg, die sie mit diesem couragierten Lauf auf die hundertstel Sekunde genau getroffen hatte. Nun kann sie selbst entscheiden, über welche Strecke sie in knapp vier Wochen bei den „Deutschen“ antreten möchte. Auf 800 m-Strecke oder auf der knapp doppelt so langen Distanz. Sie ist damit die erste Athletin des TSV Crailsheim, die es geschafft hat, sich gleichzeitig für zwei Disziplinen bei den Deutsche Leichtathletikmeisterschaften zu qualifizieren.

 

Erding 23./24.06.2018

Günther Herz

Marie Koch bei den Deutschen U23

Marie Koch im Diskusring

 

Nach Leverkusen im vergangenem Jahr wurden die Deutschen Meisterschaften der U23 im Frankenstadion in Heilbronn ausgetragen. Leider konnte Pascal Franke, das 400 m Ass vom TSV Crailsheim zu dem Leidwesen seines Trainers Hubert Grund verletzungsbedingt nicht an den Start gehen. Marie Koch war somit die einzige gemeldete Teilnehmerin des TSV Crailsheim die für das Diskuswerfen gemeldet war. Marie hatte in ihrem Wettbewerb mit an Wettkampfjahren international erfahren Teilnehmerinnen zu tun, so war es nicht verwunderlich, dass sie mit der angemeldeten Jahresbestleistung von 43,17 m auf Rang 15 in der Meldeliste stand. Mit diesem Wissen im Kopf, aber auch mit dem Selbstverständnis, dass man in Heilbronn antritt, wenn man die Startberechtigung hat, ging Marie und ihr Trainer Otto Braun das Projekt Deutsche Meisterschaften an. Trainer Braun, der solche Wettbewerbe mit 17 und mehr Teilnehmer kannte, konnte seine Erfahrung für diesen Wettkampf nutzen, und gab Marie den Hinweis sofort beim Einwerfen mit kompletten 6/4 Drehungen zu werfen um nach dem Einwerfen topfit zu sein, dieses Vorhaben gelang. Marie schleuderte im ersten Versuch den Diskus auf neue Jahresbestweite von 45,25 m und lag, damit auf Rang fünf im 17er Feld, mit dieser Weite schob sie sich als siebte in den Endkampf, wobei sie vor allem Michelle Berger von der LG Nord Berlin, mit einer gemeldeten Wurfweite von 49,99 m, in Schach halten konnte und auch die weiteren fünf mit besseren Jahresleistungen kamen nicht mehr an ihr vorbei. Endkampf, auf Rang sieben so ging es in die letzten drei Versuche. Yemisi Ogunleye von der MTG Mannheim gelang mit 45,27 m im Endkampf ein guter Versuch und verdrängte mit 2 cm Abstand Marie auf den unerwarteten achten Platz bei den Deutschen Meisterschaften der U23, in Ihren Jahrgang der U20 lag nur Korinna Lömker vom TV Wattenscheid mit 46,76 m auf Rang fünf vor ihr. Das Diskuswerfen der U23 gewann Julia Ritter ebenfalls TV Wattenscheid mit 54,42 m. Mit diesem unerwarteten Erfolg bei, der den U23 geht es in die vierwöchige Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften der U20 nach Rostock, wobei sie von Jessica Koch und Simon Vogt begleitet wird, was die neue Abteilungsführung mit Brigitte Vogt und Otto Braun mit Freude zur Kenntnis nehmen.

 

Heilbronn, 30.06.2018

Otto Braun

Anspruchsvoller Stadtlauf in Neuenstein

Ganz vorne mit dabei: Roland Klie im gelb-schwarzen Trikot (rechts vom orangenen Trikot)

 

Beim diesjährigen Hauptlauf beim Stadtlauf in Neuenstein mußten vier Runden bei sonnigen Wetter absolviert werden.

Die 10 Kilometer waren durch das hügelige Profil sehr anspruchesvoll. Bei diesen Lauf wurde Gesamtsieger Steffen Mader

TSG Schwäbisch Hall mit 33.50 Minuten. Günter Seibold stellte wieder seine Klasse unter Beweis und wurde im Gesamteinlauf mit 35.23 Minuten Zweiter. Günter Seibold gewann die Alterklasse M 50. Um den Zweiten Platz  in der Altersklasse M 50 gab es einen Kampf zwischen Siegfried Veil TG Forchtenberg mit 40.58 Minuten und Roland Klie TSV Crailsheim mit 41.01 Minuten. In der Alterklasse M 70 erreichte Martin Koch ESV Crailsheim den 1. Platz mit 56.08 Minuten.

Beim 5 Kilometerlauf wurde in der Alterklasse M 60 Roland Münz Vierter.

 

Neuenstein, 23.06.2018

Roland Klie

Tübinger Laufnacht

Kathrin Lehnert (rechts) beim Schlusssprint

Über 1500 m nun 4:29,79 min. dem Vereinsrekord von Birgit Otte ganz nahe gekommen.

Die frisch gebackene Baden-Württembergische Meisterin Kathrin Lehnert hat nun auch die Norm für die Deutsche Meisterschaft durch einen tollen Lauf in Tübingen erreicht. Der Bundestrainer Jens Boyde hatte sie nach ihrem Meisterschaftslauf, bei dem sie die Norm knapp verpasst hatte, ermutigt am Samstag bei der Laufnacht in Tübingen zu starten. Eigens hierfür wurde als Tempomacherin die Deutsche Spitzenläuferin Christine Gess (LG Stadtwerke München) verpflichtet.

Vor einer tollen Kulisse von mehreren tausend Leichtathletikfans wurde der 1500 m Lauf auf der schnellen blauen Bahn von Tübingen gestartet. Kathrin Lehnert ließ sich nicht von dem zu forschen Anfangstempo der Spitzenläuferinnen anstecken und hielt sich ziemlich genau an die Zeitvorgaben der umsichtigen Trainerin Uschi Huss. Der „Hase“ Christine Gess bewies gutes Laufgefühl und führte eine Gruppe von vier Läuferinnen mit dem richtigen Tempo zur Erreichung der Norm bis zur 800 m Marke. Mit dabei war hier auch Kathrin Lehnert, die eine Sekunde unter der Zeitvorgabe von 2:24 min diese Stelle mit lockerem Schritt passierte. Als Katy diese Vierergruppe bei der 1000 m Marke sogar anführte und mit 2:59 min. wieder eine Sekunde unter der Marschtabelle ihrer Trainerin lag, war klar, dass die Crailsheimerin ein sehr mutiges Rennen bestreiten sollte. Auch bei 1200 m lag sie unter der Vorgabe. Die Hoffnung auf das Erreichen der angepeilten Zeit wuchs, denn die Spurtstärke von Katy wird auch von ihren Konkurrentinnen sehr gefürchtet. Dass sie die anvisierte Norm (4:32,50) damit um fast drei Sekunden unterschritten hatte, war geradezu sensationell und die Freude, sich für die Deutschen Meisterschaften am dritten Augustwochenende in Nürnberg qualifiziert zu haben, riesengroß.

Mit  den in Tübingen gelaufenen 4:29,79 min. ist sie dem Vereinsrekord (4:28,0) von Birgit Otte aus dem Jahr 1992 ziemlich nahe gekommen und scheint bei einem mutigen Rennen bei den Deutschen Meisterschaften durchaus schon in Reichweite zu sein. So sieht es jedenfalls die Rekordhalterin selbst, die diesen Lauf vor Ort miterleben konnte. Allerdings galt ihre noch größere Aufmerksamkeit ihrem Sohn Velten Schneider (VfL Sindelfingen), der seinerseits dieses Jahr schon die U-20 WM-Norm über 3000 m Hindernis geknackt hat. Auch der Vater Robert Schneider (ehemals Deutscher Vizemeister über 5000 m) ist hierüber mächtig stolz. 

 

Tübingen, 16.06.2018

Günther Herz

Starke Leistungen in Tübingen

Marie Koch

Am ersten Tag der Baden-Württembergischen Meisterschaften der Jugend U20 waren 2 Teilnehmerinnen am Start. Jessica Koch startete über die 100m. 2 Tage nach ihrer Sport-Abiturprüfung hatte sie noch schwere Beine, konnte sich aber mit Platz 2 in 12,59 sec. fürs Finale qualifizieren. Hier konnte sie sich zwar um 7/100 Sekunden auf 12,52 sec. verbessern, musste sich aber mit dem 5. Platz zufrieden geben. Lara Buntz nahm die 800m in Angriff, da parallel das Sountrack-Meeting stattfand, waren die Baden-Württembergischen Läuferinnen nach ihren Bestzeiten in verschiedene Läufe verteilt. So wurde Lara in einen anderen Lauf eingeteilt als ihre Meisterschaftskontrahentinnen. Sie hatte auch keine Gegnerin, die sie zu einer guten Zeit hätte mitziehen können. Außerdem hatte sie mit ihrer Verletzung am Fuß zu kämpfen. Nur im Endspurt musste sie sich noch geschlagen geben. In 2:27,21 min. belegte sie in Ihrem Lauf den zweiten Platz und belegte in der Gesamtwertung den 13. Platz.

Am 2. Tag der Baden-Württembergischen Meisterschaften der U20 reisten drei Athleten des TSV Crailsheim an. Jessica Koch hatte sich in einem Feld von 33 Starterinnen nach den 100 m am Vortag, über die 200 m Strecke zu bewähren. Jessica ging das Rennen mutig mit der Maxime, was man am Start verliert, kann ich zum Schluss nicht mehr herausholen, ins Rennen, das Ergebnis konnte sich mit 25,97 Sekunden und den neunten Platz sehen lassen. BW-Meisterin wurde Keesha Naomi Polk von der TSG Schwäbisch Hall, in hervorragenden 24,89 Sekunden. Mit Marie Koch und Jonathan Vogt hatte der TSV Crailsheim zwei Teilnehmer beim Diskuswerfen am Start. Marie lag nach dem ersten Versuch mit 42,98 m auf dem dritten Rang, auf dem sie sich auch im Endergebnis sehen wollte, leider kam es anders, ihre Mitbewerberinnen auf dem dritten Platz konnten sich von Wurf zu Wurf steigern, bei Marie wurde am Ende 43,17 m als beste Weite gemessen, welche sie auf Rang fünf brachte, gewonnen hat den Wettbewerb mit 50,86 m Leia Braunagel vom SCL Heel Baden-Baden. Jonathan Vogt, wagte sich nach einer Wettkampf- und Trainingspause wieder in den Ring, leider hatte er seine besten Versuche beim Einwerfen, so dass die Weite von 39,06 m nur für den fünften Platz reichten, gewonnen hat den Wettbewerb Jannik Mayer von der LAV Tübingen mit der weite von 46,02 m.

 

Tübingen, 16./17.06.2018

Otto Braun

von links Günther Seibold, Roland Klie und Werner Fröschke

Am Rande der Schwäbischen Alb fanden die Baden-Württembergische Berglaufmeisterschaften in Beuren statt.

Es mußten auf einer Strecke von 9,3 Kilometer bei schwülwarmen Wetter 535 Höhenmeter bis zur Burg Hohenneuffen bewältigt werden. Günter Seibold gewann bei der Alterklasse M 50 den Titel mit 42.02 Minuten und wurde im Gesamteinlauf Sechster.  Roland Klie wurde in der Alterklasse M 50 Achter mit einer Zeit von 52.22 Minuten.

 

Werner Fröschke wurde bei seinen ersten Meisterschaften nach seiner Fußoperation in der Alterklasse M 55 Sechster mit einer Zeit von 55.13 Minuten. Somit benötigte die Crailsheimer TSV-Mannschaft insgesamt 2.29.37 Stunden und wurde Zweiter bei den Mannschaften in der Alterklasse M 50/ M 55. Der Baden-Württembergischer Meistertitel ging in das badische Unterkirnach. Das Sparda-Team Rechenberghausen konnte den Dritten Platz belegen.

 

Beuren, 10.06.2018

Roland Klie

BW-Meisterschaften Aktive und Jugend U18 in Ulm und Maselheim 

Simon Vogt in Aktion
Katrin Lehnert (rechts) nach der Siegerehrung mit Konkurrentin Katrin Wallner

Bei den Baden-Wüttembergischen Meisterschaften der Aktiven und Jugend U18 in Ulm und Maselheim (Hammerwurf) konnte die kleine Delgation von 5 TSV-Leichtathleten 2 Titel erringen.

Kathrin Lehnert erstmals Baden-Württembergische Meisterin über 1500 m der Frauen mit souveränem Schlussspurt die Konkurrentinnen deutlich distanziert.

Mit der viertbesten Meldezeit aller Teilnehmerinnen für die Baden-Württembergischen Leichtathletik-Meisterschaften reiste Kathrin Lehnert in das schöne Rund des Ulmer Donaustadions. Ziel von Kathrin und ihrer Trainerin Uschi Huss war, bei dieser Veranstaltung die Norm für die Deutsche Meisterschaft (4:32,50) zu erreichen. Leider hatte Katja Fischer vom LV Pliezhausen 2012, die vor einer Woche in Regensburg ebenso knapp wie Kathrin an der Norm scheiterte, kurzfristig abgesagt. Es blieb die Hoffnung, dass Anna Karina Becker (SG Schorndorf) und Katrin Wallner (LV Pliezhausen 2012) in diesem Rennen die Flucht nach vorne suchen würden, da Katy bei einem Spurtrennen wohl die Oberhand behalten würde.

So ging Becker und Wallner die erste Runde in 71,8 sec. flott an. Kathrin Lehnert hielt sich direkt hinter diesen Beiden, da dies exakt die Durchgangszeit war, die sie sich für die Norm vorgenommen hatte. In der zweiten Runde wurde das Tempo etwas langsamer. Mit einem feinen Zeitgefühl ausgerüstet, schob sich Kathrin in dieser Runde an die zweite Position und machte Druck auf die führende Wallner. Dennoch war die 800 m Durchgangszeit um fast zwei Sekunden über der Marschroute von 2:25 min. In der dritten Runde wurde das Tempo wieder etwas forciert. Die TSV-Athletin konnte ohne große Probleme folgen. Durch intensives Training wurde ihre Tempohärte wesentlich verbessert  und dadurch konnte sie auch eingangs der Zielkurve an der Führenden dran bleiben. Was dann von der spurtstarken Crailsheimerin kam, kann man getrost als ein Lauf-Feuerwerk bezeichnen. Im Endspurt distanzierte sie mit einer Siegerzeit von 4:34,51 min. Katrin Wallner (4:35,86) und Anna Karina Becker (4:36,68) deutlich.

Zwar hatte sie ihr Ziel, die Norm für die Deutsche Meisterschaft zu erreichen, um fast genau zwei Sekunden verfehlt, aber mit dem Baden-Württembergischen Meistertitel einen nie geglaubten 1. Platz in ihrem ersten Aktivenjahr erreicht. Nicht nur der Mittelstrecken-Bundestrainer Jens Boyde ist fest davon überzeugt, dass Kathrin mit dieser glänzenden Laufform die Norm schon im nächsten Rennen in einer Woche in Tübingen erreichen kann.

Auch bei der Disziplin Hammerwerfen war der TSV Crailsheim bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der U18 im Jahr 2018 vertreten. Simon Vogt vertrat die Farben des Vereines, die Meisterschaft fand nicht in Ulm, sondern in Maselheim 50 km südlich Richtung Bodensee statt, weil die Ulmer an diesem Wochenende keine freie Anlage zur Verfügung hatten, zur Freude des kleinen Vereines in Maselheim, der die Aufgabe, trotz schwierigen Verhältnisse, prima bewältigte. Simon begann auf dem nassen 2,135 m Durchmesser großen Hammerwurfring recht vorsichtig mit 51,50 m, das war natürlich nicht die Weite mit der Trainer Otto Braun und Simon heimfahren wollten. David Schalamon von der LAG Obere Murg begann  mit 49,07 m, wo mit er den dritten Platz erreichte. Ein weiterer Konkurrent war Julian Linse vom SV Dischingen, dem im 6. Versuch, nach fünf ungültigen Versuchen, ein Wurf mit 51,22 m gelang, womit er sich auf Platz zwei setzen konnte. Das Feld führte weiterhin Simon Vogt an, der sich von Versuch zu Versuch steigerte, was aber auch nicht der Brüller war, schließlich war ein Schuhwechsel fällig und danach im vierten Versuch wurde die Siegesweite von 58,08 m gemessen. Mit der Erkenntnis, dass hier in den nächsten Wochen bis zu den Deutschen Meisterschaften in Rostock noch einige Tonnen im Kraftraum gehoben werden müssen und viele Würfe notwendig sein werden, damit das gesteckte Ziel erreicht werden kann traten die Beiden die Heimreise durch heftige Gewitter und Sturzregen an.

Ein weiteres hervorragendes Ergebnis erzielte Jessica Koch, die noch der Altersklasse Weibliche Jugend U20 angehört in Ihrem Vorlauf über 100m der Frauen. Gegen eine starke Konkurrenz hielt sie sich hervorragend und zeigte am Ende auch ein verbessertes Stehvermögen, so dass sie als Drittplatzierte in 12,32 sec. ihren Vereinsrekord erneut um 9/100 sec. steigern konnte und die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Rostock knackte. Mit dieser Zeit qualifizierte sich Jessica für die Zwischenläufe. In diesem Lauf fehlte dann ein bisschen die Frische und so verpasste sie als Fünfte in 12,39 sec. als Gesamt-Neunte den Endlauf lediglich um 6/100 Sekunden, bestätigte aber nochmals ihre tolle Form.

Bei der männlichen Jugend U18 kam Dominik Bergmann in seinem 100m-Vorlauf nicht richtig in den Laufrhythmus und belegte Platz 5 in 11,83 sec. Als 19. aller Vorläufe verpasste er den Zwischenlauf nur um 5/100 Sekunden.

Julia Löffelhardt trat beim Weitsprung der Frauen an. Infolge von Rückenproblemen hatte sie Trainingsdefizite bei den Sprungeinheiten und der Anlauf bereitete ihr noch Probleme. Im ersten Durchgang landete sie nach einem weiten Satz, der Versuch war aber knapp übergetreten. In den folgenden beiden Versuchen traf sie dann das Brett überhaupt nicht und mit 5,38m fehlten ihr gerade 5 cm für den Endkampf, so belegte sie den 10. Platz.

 

Weinheim, 26.05.2018 und Regensburg, 03.06.2018

Uschi Huss

Kathrin Lehnert in guter Form

Kathrin Lehnert (Nr. 117) und Katja Fischer (Nr. 587) über 1.500m

Am vergangenen Sonntag pulverisierte die Mittelstrecklerin Kathrin Lehnert (TSV Crailsheim) in ihrer Paradedisziplin den 1.500 Meter ihre persönliche Bestzeit mit 4:32,92 Minuten.

Nach der 400m Bestzeit (59,92 Sekunden) am 5. Mai in Mannheim und dem neuen persönlichen Rekord über 800m in 2:12,74 Minuten am 26. Mai in Weinheim, schraubte „Katy“ in ihrer Spezialstrecke den 1.500m ihre Bestmarke am 3. Juni in Regensburg auf sehr gute 4:32,92 Minuten.  

In sehr guter Form präsentierte sich die aufstrebende Läuferin des TSV Crailsheims bei der Läufergala in Regensburg. In einem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld lief die 23jährige Lehramtsstudentin mutig an und konnte in dem international besetzten Feld gut mithalten. Ihre Zwischenzeiten waren über 400m in 72 Sekunden und über 800m in 2:25 Minuten recht schnell.

Nach 1.000m hatte sich die Spitzengruppe um Miriam Dattke (LG TELIS FINANZ Regensburg) bereits abgesetzt und hier zeigt Kathrin Mut und nahm die Verfolgung auf. Im Schlepptau Katja Fischer (LV Pliezhausen), die Österreicherin Ylva Traxler und Lea Freigang (LC Cottbus). 300m vor dem Ziel setzte sich Katja Fischer etwas ab und Kathrin lies den Anschluss etwas abreisen. Jedoch auf der Zielgeraden konnte sie die Österreicherin überspurten und lief bis auf 36/100 auf Katja Fischer auf. Beide verfehlten die Norm über die 1.500m (4:32,50 min) für die deutschen Aktiven Meisterschaften am 21./22. Juli in Nürnberg ganz knapp. Katja Fischer lief in 4:32,56 min genauso Bestzeit wie Kathrin Lehnert in 4:32,92 min. Damit verbesserte „Katy“ ihre Bestzeit aus dem Vorjahr um vier Sekunden.

 

Weinheim, 26.05.2018 und Regensburg, 03.06.2018

Uschi Huss

Karl Baumann und Friedhelm Lentz Werfertag im Crailsheimer Schönebürgstadion

Marie Koch beim Hammerwurf

Beim Karl Baumann und Friedhelm Lentz Werfertag im Crailsheimer Schönebürgstadion nutzten 88 Teilnehmer aus 33 Vereinen die sommerlichen Wetterbedingungen und die gut vorbereiteten Wurfanlagen

des TSV im Schönebürgstadion für eine Fülle an hervorragenden Leistungen. Die Rekordbeteiligung stellte die Kampfgerichte vor eine schwierige Aufgabe, wurde aber mit Bravour bewältigt.

Eine der besten Tagesleistungen ging auf das Konto von Hartwig Vöhringer (LG Rems Welland), der beim Diskuswerfen der Senioren M60 mit 47,21m eine neue Deutsche Jahresbestleistung aufstellte.

Spannend war das Kugelstoßen der Männer, wo Silas Ristl (SSV Ulm) mit sehr guten 17,57m nur knapp vor Dennis Edelmann (TSV Schwaben Augsburg) mit 17,37m lag. Michael Rößler (Crailsheim) konnte sich mit 9,75m der 10-Meter-Marke wieder ein Stück näher schieben und belegte Platz 5. Beim Diskuswerfen hatte Silas Ristl mit Luis Laufenberg (LAZ Ludwigsburg) einen starken Gegner, konnte sich aber mit 48,30m zu 45,97m erneut durchsetzen. Auch beim Speerwerfen der Männer gab es eine gute Leistung, hier siegte Benedikt Ledwig (LG Hohenlohe) mit 47,91m vor Michael Rößler, der sich auf 36,54m steigerte. Lokalmatadorin Marie Koch, gerade auf Heimaturlaub von ihrem Studium in den USA bestritt alle 4 Wurfdisziplinen und landete jedes Mal auf Platz 1. Bei ihrer Spezialdisziplin dem Diskuswerfen, fehlte der weitenfördernde Gegenwind und so musste sie mit 43,03m zufrieden sein. Die Kugel flog auf eine neue Bestleistung von 10,59m, womit sie sich um 84 cm steigern konnte. Bestleistung Nr. 2 gab es für Marie beim Speerwerfen, mit 31,27m  übertraf sie erstmals die 30 Meter-Marke. Seit diesem Jahr trainiert sie auch das Hammerwerfen und hatte mit 33,26m einen sehr guten Einstand.

Bei den Frauen gab es einen Doppelsieg von Leonie Hunker (TSG Steinheim) mit 12,64m beim Kugelstoßen und 36,36m mit dem Diskus. Das Speerwerfen der Frauen konnte Annika Vogt von den TSV-Leichtathleten mit 32,85m für sich entscheiden. Ihr Bruder Simon gewann das Hammerwerfen der Altersklasse U18 mit 58,41m, war aber mit der Weite nicht ganz zufrieden. Knapp ging das Kugelstoßen der Männlichen Jugend U18 zu Ende, hier setzte sich Lennard Wessel (TSV Gomaringen) mit 13,03m  zu 13,01m von Patrick Seher (LG Hohenlohe) durch. In dem starken Feld verbesserte Saad Ali (Crailsheim) seine Bestleistung auf 11,96m und belegte Platz 4. Sein Bruder Assad kam mit 10,04m auf Platz 7 nicht ganz an seine Bestleistung heran. Beim Diskuswerfen konnte sich Patrick Seher dann aber mit 46,01 schadlos halten und siegte mit gut 8 Metern Vorsprung. Das Speerwerfen der Männlichen Jugend U18 gewann Kugelstoßsieger Lennard Wessel  mit 45,98m. Saad Ali belegte hier Platz 3 mit 25,50m vor seinem Bruder Assad, der seine Bestleistung auf 25,20m steigern konnte. Bei der Männlichen Jugend U20 gab es im Diskuswerfen einen weiteren Crailsheimer Tagessieg für Jonathan Vogt mit 38,27m.

Erfreulich auch das Abschneiden der beiden Ilshofener Mädchen. Beim Kugelstoßen der weiblichen Jugend W14 belegte Bianka Rothenberger Platz 4 mit 6,26m, warf den Diskus auf 16,92m (Platz 3) und wurde beim Speerwerfen Dritte mit 18,55m. Ihre Vereinskameradin Lisa Weber kam bei den 15-jährigen mit 7,70m mit der Kugel auf Platz 3 und belegte beim Diskuswerfen mit 21,08m und 20,10m mit dem Speer jeweils den

2. Platz.

Altmeister Günther Braun (Crailsheim) gelangen 3 Tagessiege, mit 8,25 m mit der 3-kg-Kugel, 24,71m mit dem 1 kg-Diskus und 28,43m mit dem 3-kg-Hammer kam er aber nicht an seine Jahresbestleistungen heran. Bei den Seniorinnen W50 ging der Sieg im Diskuswerfen an Brigitte Vogt mit Jahresbestweite von 27,03m.

Theodora Albrecht (SpVgg Gröningen-Satteldorf) hatte es beim Hammerwerfen mit der starken bayrischen Werferin Eva Nohl (TSV Langenzenn) zu tun, wo sie beim Hammerwerfen mit 27,67m zu 36,66m und beim Speerwurf mit 18,75m zu 19,57m das Nachsehen hatte. Dagegen konnte sich Theodora beim Kugelstoßen mit 8,51m durchsetzen.

 

Crailsheim, 31.05.2018

Brigitte Vogt

Jessica Koch verbessert Vereinsrekord

von links Kathrin Lehnert, Lara Buntz,Dominik Bergmann, Michael Rößler und Jessica Koch

Beim stark besetzten Leichtathletikmeeting in Ellwangen schlugen sich die Crailsheimer Athleten ganz hervorragend.

In den 100m-Vorläufen  der weiblichen Klassen steigerte U20 Athletin Jessica Koch ihre Saisonbestleistung auf 12,53 s. Damit hatte Jessica sogar den A-Endlauf  erreicht. In diesem Lauf gelang ihr ein sehr guter Start und Jessica konnte  fast bis zum Ziel mit den Besten mithalten. Groß war die Freude als ihre Zeit von 12,41 s bekannt wurde. Damit hatte sie ihren Vereinsrekord um vier Hundertstel gedrückt. Jetzt fehlt nur noch ein Hundertstel, um bei den Deutschen Jugendmeisterschaften mitmachen zu dürfen. Wegen einer Muskelverhärtung verzichtete Jessica Koch vorsichtshalber auf ihren Start über 200m. Dominik Bergmann überraschte in seinem Vorlauf über 100m mit einem tollen Sprint und Sieg mit der neuen Bestleistung von 11,57 s. Damit durfte der U18 Athlet im C-Finale aller männlichen Klassen nochmals an den Start gehen. Bei weniger Rückenwind bestätigte er in diesem Lauf mit 11,62 s seine neue Bestleistung. Dominik Bergmann nutzte auch im Weitsprung seine gute Sprintform. Mit drei Sprüngen über die sechs Metermarke  und einer neuen Bestleistung von 6,07 m konnte er einen hervorragenden zweiten Platz erringen. Allerdings verhinderten technische Probleme noch größere Weiten.

Lara Buntz und Kathrin Lehnert erliefen für den TSV Crailsheim zwei Siege auf den Mittelstrecken. U20 Athletin Lara Buntz wagt den Umstieg von den 400m auf die doppelt so lange Strecke. Sie meisterte diese Aufgabe in ihrem ersten Wettkampf in dieser Saison sehr gut. In einem gemischten Feld lief sie ein beherztes Rennen und wurde mit einer neuen Bestleistung von 2:25,49 min und dem ersten Platz in der Klasse U20 belohnt. Kathrin Lehnert gab ihren Saisoneinstand auf ihrer Spezialstrecke, den 1500m. Mit einem kontrollierten Rennen besiegte sie ihre Konkurrentinnen sicher. Mit ihrer Zeit von 4:43,67minwar Kathrin Lehnert fürs Erste sehr zufrieden.

Auch Michael Rößler konnte sich freuen, denn seine 54,67s über 400 m bedeuteten für ihn eine neue Bestleistung  und einen dritten Platz in der Männerkonkurrenz.

 

Ellwangen, 19.05.2018

Hubert Grund

DMM - Nicht nur die eigenen Leistungen zählen

Die erfolgreiche Frauenmannschaft des TSV Crailsheim.

Bei schönem Wetter startete eine gut gelaunte Frauenmannschaft des TSV Crailsheim beim diesjährigen DMM-Teamwettbewerb in Brackenheim.

Alle gaben ihr Bestes und es wurden sogar persönliche Bestleistungen erzielt. Am Ende schlugen sie die Mannschaft der Unterländer LG und wurden Frankenmeister.

Über 100 Meter gingen Jessica Koch, Laura Brunner und Saskia Geiger an den Start. Im selben Lauf erreichte Jessica die sehr gute Zeit von 12,63 Sekunden (2. Platz). Mit 13,79 Sekunden kam Laura ins Ziel und damit vor Saskia mit 14,64 Sekunden in die Punktewertung (1090 Punkte).

Beim Diskuswerfen fehlte mit Marie Koch die Topathletin der Crailsheimerinnen. Aber auch Brigitte Vogt holte mit ihrem weitesten Wurf von 26,98 Metern die meisten Punkte. Annika Vogt schaffte als zweitbeste TSV-Athletin 20,56 Meter (gesamt 856 Punkte). Nina Geiger machte ihren ersten Diskuswurfwettkampf und stellte mit 18,70 Meter somit ihre Bestleistung auf.

Das Kugelstoßen war eine schwächere Disziplin, bei der Annika Vogt mit der Weite von 8,53 Metern und Sina Küstner mit 8,19 Metern dennoch eine gute Punktzahl erreichten (809 P.). Als Dritte im Bunde versuchte sich Nina Geiger und kam über eine Weite von 6,58 Metern nicht hinaus.

Stark besetzt war der Weitsprung der Frauen. Jessica Koch und Katharina Frech erzielten jeweils persönliche Bestleistungen. Jessica sprang mit 5,43 Metern auf den ersten Platz und Katharina errang mit gesprungenen 4,94 Metern Platz zwei. Das brachte der Mannschaft   sehr viele Punkte ein (1136 P.). Auch Saskia Geiger als dritte Crailsheimer Athletin war mit ihrem weitesten Sprung von 4,39 Metern zufrieden.

Durch die immer wieder auftretenden Zeitverzögerungen mussten die Hochspringerinnen sehr lange auf ihren Wettkampf warten. Julia Reuter war die stärkste Crailsheimerin mit übersprungenen 1,48 Metern. Sina Küstner kam nicht so gut zurecht und übersprang eine Höhe von 1,40 Metern, was dennoch insgesamt eine gute Punktzahl einbrachte (937 P.). Annika Vogt folgte mit der Höhe von 1,36 Metern.

Die 4x100 Meter Staffel des TSV Crailsheim war das stärkste Team auf der Rundbahn. In der Besetzung Katharina Frech, Jessica Koch, Kathrin Lehnert und Laura Brunner liefen sie in der Zeit von 51,59 Sekunden als Sieger über die Ziellinie (1142 P.). Die zweite Crailsheimer Staffel mit Saskia Geiger, Sina Küstner, Julia Reuter und Jana Löffelhardt verloren beim letzten Wechsel den Staffelstab und kamen mit Rückstand in der Zeit von 62,09 Sekunden ins Ziel.

Das abschließende 800 Meter-Rennen beherrschte Kathrin Lehnert von Beginn an. Als erfahrene Läuferin teilte sie sich das Rennen gut ein und lief mit 2:19,69 Minuten eine gute Zeit. Auch Jana Löffelhardt ging mutig an und erzielte mit 2:36,25 Minuten eine gute Leistung. Die Frauen holten wertvolle 1050 Punkte und bestätigten die gute Gesamtleistung der Crailsheimer Mannschaft, die mit 7020 Punkten vor der Mannschaft der Unterländer LG (6417 P.) den ersten Platz erzielte und Frankenmeister wurde.

Die weibliche Jugend U16 hatte mit Ludwigsburg und der Unterländer LG 2 starke Gegner und so blieb ihnen mit 6.649 Punkten Platz 3. Über 100m konnte Alina Yoldas ihre Bestzeit auf 13,78m steigern und auch Maya Leidig blieb in 14,35 sec. 2/10 unter ihrer alten Bestzeit. Über 80m Hürden gab es neue Bestzeiten für Helen Hutzenlaub in 13,74 sec. und Paula Fasnacht in 14,79 sec. Beim Hochsprung konnten sich Paula Fasnacht und Leni Belle auf jeweils 1,36m verbessern und beim Weitsprung gab es Bestleistung Nr. 3 für Paula Fasnacht mit 4,53m. Hier kam Maya Leidig auf 4,21m. Klara Strohmeyer konnte sich beim Kugelstoßen auf 7,55m verbessern und Johanna Moser kam auf 6,06m. Ihren ersten Speerwurfwettkampf absolvierten Leni Belle (15,70m) und Alina Yoldas (13,15m) und nach einem langen, heißen Wettkampftag liefen Leni Belle (2:53,03 min) und Helen Hutzenlaub (3:11,57 min) noch die 800m. Zuvor war die 4 x 100m-Staffel mit Alina, Maya, Helen und Johanna 56,91 sec. gesprintet.

Auch die weibliche Jugend U14 zeigte ansprechende Leistungen. Für Nele Ratz (11,23 sec.) und Leni Mugele (11,26 sec.) gab es neue Bestleistungen. Karlotta Riegger (13,40 sec.) und Linda Kunert (14,08 sec) hielten sich gut über die 60m Hürden. Mia Lang und Leonie Huber übersprangen beim Hochsprung jeweils 1,20m und Karlotta Riegger schaffte 1,12 m. Beim Weitsprung landete Leonie Huber nach guten 4,39m und Linda Kunert erreichte 3,93m, Karlotta sprang 3,80m. Beim Ballwurf mit dem 200gr Gerät war Mia Lang mit 25m beste Crailsheimerin von Nele Ratz und Linda Kunert, die beide 21m weit warfen.  Über 800 m schaffte Mia Lang in 2:59,82 min unter 3 Minuten zu bleiben, Leonie Huber kämpfte sich in 3:31,48 min ins Ziel. Die 4 x 75m Staffel lief mit Nele Ratz, Leonie Huber, Leni Mugele und Mia Lang flotte 43,16 sec. In der Gesamtabrechnung belegten sie Platz 4 mit 5. 195 Punkten.

Die männliche Jugend U18 ging mit 6 Athleten an den Start. Über 100m sprintete Dominik Bergmann gute 11,81 sec und Henry Mugele lief 12,85 sec. Beim Kugelstoßen blieb Simon Vogt mit 13,65m nur 5 cm unter seiner Bestleistung und Saad Ali verbesserte sich auf 11,82m. Sein Bruder Assad kam auf 9,05m und Bendiks Eisenbeiß erreichte 6,62m. Beim Weitsprung gab es leichten Gegenwind und so kam Dominik Bergmann mit 5,60m nicht an seine Bestleistung heran. Henry Mugele kam mit 4,87m in die Wertung. Saad Ali warf den Speer auf die neue Bestleistung von 26,79m und Assads Speer flog auf 23,54m. Beim Hochsprung kam Dominik Bergmann nach Zeitplanverschiebungen nicht so gut zurecht und  musste mit 1,70m zufrieden sein. Henry Mugele überquerte hier 1,42m. Die 4 x 100m -Staffel mit Assad Ali, Dominik Bergmann, Henry Mugele und Simon Vogt liefen in 49,15 sec. ein gutes Rennen. Bei den abschließenden 800m liefen Bendiks Eisenbeiß 2:38,14 min und Saad Ali 2:44,60 min. In der Endabrechnung belegten die Crailsheimer den 2. Platz mit 7.154 Punkten.

 

Brackenheim, 12.05.2018

Nina Geiger + Brigitte Vogt

Tolle Ergebnisse bei starker Konkurrenz

von links Raphael Winkelvoss, Sören Hilbig und Simon Vogt bei der Siegerehrung

Ein strammes Programm hat sich Simon Vogt vom TSV Crailsheim am vergangen Wochenende vorgenommen. Simon hatte sich mit seiner Hammerwurfweite über 61,22 m souverän als Vertreter Baden-Württemberg für den Hammerwurf für das 36. Brixia Meeting qualifiziert, weiter stand ein Start bei dem Internationalen Hammerwurftreffen in Fränkisch Crumbach an. In Brixen nahmen die die Ländermannschaften aus Bayer, Baden-Württemberg, das Nationalteam aus Slowenien und 15 weitere Mannschaften aus den Regionen Norditaliens teil, pro Mannschaft konnte nur ein Teilnehmer an den Start gehen, diese Tatsache ist natürlich ein kleiner Rucksack, den die Sportler in jeden Wettbewerb mit sich nehmen musste. Simon wure der erste Versuch ungültig gegeben, was ihn aus dem Rhythmus brachte, da er bei den fremdsprachigen Kampfrichtern keine Erklärung für den ungültig gegeben Versuch bekam. Seinen zweiten Versuch musste er auf Sicherheit machen, da nur 8 Teilnehmer in den Endkampf kamen, diesmal wurden 54,49 m gemessen, damit war der Endkampf geschafft, Simon konnte sich im 4. Versuch noch auf 58,50 m steigern, was Rang sechs bedeutet, die Siegesweite von Merlin Hummel LV Bayern wurde mit 65,21 m gemessen. Am nächsten Tag stand der Start bei dem Internationalen Sparkassen-Hammerwurfmeeting in Fränkisch Crumbach ein weiterer Start auf dem Programm. Begleite von seinem Trainer Otto Braun ging die Reise tief in den Odenwald. Neben den vielen Landes- und Bundestrainer traf Otto Braun auch seinen Trainerkollegen Michael Deyhle aus früheren Lehrgängen, ehemalige Trainer von Weltmeisterin Betty Heidler, Deyhle betreut zur Zeit die Chinesische Mannschaft. Dies war natürlich eine tolle Gelegenheit für Otto Braun einige Tipps von Michale Deyhle mitzunehmen, der diese gerne erteilte, was in der Feststellung von Deyhle gipfelte, dass Simon Vogt mit seiner Technik an dem mehrfachen Deutschen Meister Andreas Ziegler erinnert. Am Wettkampf nahmen alle deutsche Spitzenwerfer außer Merlin Hummel teil, der den Reisestress von Brixen in den Odenwald nicht auf sich nehmen wollte. Simon stand in nach den Meldeergebnissen auf Rang vier, hinter dem Engländer Harry Ilyk und den beiden deutschen Spitzenwerfer Sören Hilbig und Raphael Winkelvoos, die sich beide bereits für die Europameisterschaften Györ qualifiziert haben. Der schnelle Betonkreis kam vor allem Sören Hilbig zu Gute, der an diesem Tag seine Bestweit auf 73,34 m schraubte und den Wettbewerb, vor Raphael Winkelvoss gewann, Winkelvoss kam als zweiter auf 70,75 m, aber auch der Kampf um Platz drei war interessant, dort stritten der Engländer Ilyk, der mit 63,34 m angemeldet war und der Holländer Daan Schade und Simon Vogt vom TSV Crailsheim um den Platz auf den Platz drei auf dem Siegerpodest. Simon begann sicher mit einem Wurf über 54,47 m, steigerte sich im Wettbewerb auf gute 58,66 m, womit er die beiden in Schach halten konnte, Daan Schad war den Hammer 57,26 m, während Harrry Ilyk England sich mit drei ungültigen Versuche aus den Wettbewerb verabschieden musste. Ein toller Erfolg für Simon, der seinen nächsten Start beim Werfertag am 31.05.2018 auf dem heimischen Ring auf dem Werferplatz beim Schönebürgstadion hat.

 

Brixen, 20.05.2018 und Crumbach, 21.05.2018

Otto Braun

Rege Teilnahme bei den Regiomeisterschaften in Mannheim

Die Athleten des TSV Crailsheim bei den Regio-Meisterschaften in Mannheim

Bei den Regiomeisterschaften der nordbadischen und nordwürttembergischen Kreise traten die Crailsheimer TSV-Leichtathleten mit 13 Sportlern an. Mit 2 Goldmedaillen, 2 x Silber und 2 x Bronze konnten sie sehr zufrieden sein.

Die beste Leistung der Crailsheimer ging auf das Konto von Simon Vogt beim Hammerwerfen der Männlichen Jugend U18. In den ersten beiden Versuchen warf er jeweils mit 58,86m knapp unter seiner Bestleistung. Nach 56,36m im 3. Durchgang gelang ihm erst eine Steigerung seiner Bestleistung auf 59,70m, die er dann im 5. Versuch auf 61,22m pulverisierte. Damit distanzierte er seine beiden starken Gegner aus

Mannheim um fast 9 Meter und liegt in der Deutschen Bestenliste derzeit auf Platz 4.

Bei den Frauen trat Kathrin Lehnert über die 400m an. Es sollte ein Test für die Deutschen Hochschul-meisterschaften in Schwäbisch Gmünd werden, wo sie über 800m gemeldet ist. Dies gelang ihr mit einem mutigen Lauf optimal und schaffte es erstmals in 59,92 sec. unter 60 Sekunden zu laufen und wurde mit der Goldmedaille belohnt.

Weitere gute Leistungen zeigten Dominik Bergmann bei der Männlichen Jugend U18 über 100m, trotz eines Gegenwinds von 2,2m pro Sekunde siegte er in seinem Vorlauf in 11,93 sec., was aber für die Teilnahme am Endlauf nicht ganz reichte. Über 200m hatte er vor allem in der Kurve mit starkem Gegenwind zu kämpfen und so erreichte er in 24,29 sec. den vierten Platz. Ebenfalls mit ungünstigen Windverhältnissen hatte Michael Rößler bei den Männern zu kämpfen. Mit 11,89 sec. und Platz 4 im Vorlauf konnte er sich nicht für den Endlauf qualifizieren. Über 200m lief er trotz starken Gegenwinds von 2,9 m/s in 24,05 sec. dicht an seine Bestzeit heran.

Julia Löffelhardt hatte auf der Gegengerade beim Weitsprung der Frauen mit böigem Rückenwind zu kämpfen. So traf sie das Brett entweder nicht optimal oder sie übertrat knapp. Beim besten gemessenen Versuch von 5,58m verschenkte sie gut 20 cm, was aber trotzdem für die Silbermedaille reichte. Die Siegerin Jaqueline Otchere aus Mannheim sprang tolle 6,07m. Jana Löffelhardt startete erstmals über 1.500m, mutig lief sie im Windschatten ihrer Gegnerin Alicia Koßmann, die dann aber nach 800m das Tempo verschärfte, dem Jana dann nicht mehr folgen konnte und in 5:39,54 min die Silbermedaille gewann.

Jessica Koch lief im Vorlauf der weiblichen Jugend U20 über 100m bei Gegenwind in 12,77 sec. auf Platz 2, womit sie sich für den Endlauf qualifizieren konnte. Hier gelang ihr in einem starken Feld eine Steigerung auf 12,61 sec. womit sie Platz 4 belegte. Beim Weitsprung ging ihr weitester Satz auf 5,37 m, womit sie nur 1 cm unter ihrer Bestleistung blieb und sie mit Bronze belohnt wurde. Eine Bronzemedaille gab es auch für die 4 x 100m-Staffel der weiblichen Jugend U16. In der Besetzung Alina Yoldas, Helen Hutzenlaub, Lena Hofmann und Nele Keller konnten sie zwar die starken Mannheimer Staffeln nicht gefährden, aber in 54,60 sec. einen sicheren 3. Platz erlaufen. Zuvor fanden die 100m-Vorläufe mit Alina Yoldas (13,99 sec.), Nele Keller (14,23 sec.), Helen Hutzenlaub (14,55 sec.), Maya Leidig (14,57 sec.), Lena Hofmann (14,67 sec.) und Leni Belle (14,73 sec.) statt, von den Mädchen konnte sich aber keine für den Endlauf qualifizieren.

Gute Platzierungen gab es beim Hochsprung der Weiblichen Jugend W14. Helen Hutzenlaub steigerte ihre

Bestleistung auf 1,35m und belegte Platz 4 vor Leni Belle, die 1,30m übersprang. Beim Weitsprung belegten Maya Leidig (4,25m), Paula Fasnacht (4,21m) und Helen Hutzenlaub (4,06m) die Plätze 5-7.

 

Mannheim, 06.05.2018

Brigitte Vogt

Saisoneinstieg für die Sprinter

Pascal Franke in Aktion

Zwei 4x100m Staffeln stellte der TSV Crailsheim in den männlichen Klassen. Die U18 Staffel lief in der Besetzung Saad Ali, Dominik Bergmann, Christian Dratwa und dem ein Jahr jüngeren Henri Mugele ein gutes Rennen. Trotz flüssigen Wechseln konnten aber die starken Teams der Unterländer LG und der TG Heilbronn nicht besiegt werden, aber mit ihrer Zeit von 46,41 s werden sie einen guten Platz in der württembergischen Bestenliste einnehmen.  Die Männerstaffel des TSV Crailsheim, in der Besetzung Michael Rößler, Pascal Franke, Lauritz Jakob und Tim Sauermann zeigten läuferisch eine gute Leistung. Leider war die Stabübergabe beim letzten Wechsel knapp außerhalb des Wechselraumes. Deshalb wurde die Crailsheimer Staffel disqualifiziert.

Anschließend wurden die Frankenmeister im Sprinterzweikampf, bestehend aus dem 100m Sprint und eine Stunde später ein 200m-Lauf, ermittelt. In der U18 war Dominik Bergmann schnellster Crailsheimer. Mit der 100m Zeit von 11,98s war er nicht zufrieden. Über 200m klappte es deutlich besser. Mit 23,75s egalisierte er seine persönliche Bestleistung. In der Gesamtwertung reichte dies zum vierten Platz. Sechster wurde Christian Dratwa, der über 100m mit 12,39s seine Bestleistung knapp verfehlte aber sich über 200m mit 24,99s deutlich verbesserte. Saad Ali und Henri Mugele, die leicht muskuläre Probleme hatten, traten nur  noch über 100m an. Saad Ali konnte mit seiner Zeit von 12,93 s nicht zufrieden sein, dagegen waren die 13,08 s von Henri Mugele ein guter Einstieg bei den U18 Leichtathleten. U20 Athlet Lauritz Jakob verfehlte trotz gesundheitlicher Probleme mit 12,32 s nur knapp seine persönliche Bestleistung. Auf die 200m musste er  verzichten. Bei den Aktiven verletzte sich leider Tim Sauermann beim 100m Sprint. Einen besseren Einstand in die Freiluftsaison als im letzten Jahr gelang Michael Rößler mit 11,96 s über 100m und 24,11 s über 200m. Dabei verfehlte er seine Bestleistung jeweils knapp. Im Sprintcup belegte er den vierten Platz. 400m-Ass Pascal Franke verpasste über 100m mit 11,30s seine Bestzeit nur um sechs Hundertstel. Beeindruckend war seine Aufholjagt auf der Zielgeraden über 200m. Ausgangs der Kurve lag er noch einige Meter hinter der Konkurrenz als er noch einen Zahn zulegte und alle Gegner überspurtete. Dafür wurde Pascal Franke  mit einer persönlichen Bestleistung von 22,29 s belohnt. In der Gesamtwertung belegte er, knapp geschlagen, den zweiten Platz.

Die weibliche  Jugend U16 hatte die 2 x 100m auf dem Programm. Alina Yoldas (W14) erreichte Platz 2 mit sehr guten 13,90 sec. im 1. Lauf und 14,01 sec. bei Gegenwind im 2. Lauf. Paula Fasnacht (W14) landete mit 14,67 sec. und 14,78 sec. auf Platz 7.

Bei den W15 lief Nele Keller in 14,00 sec. Bestzeit im 1. Lauf und war im 2. Lauf in 14,09 sec. nur unwesentlich langsamer und belegte Platz 2. Lena Hofmann blieb im 1. Lauf mit 14,46 sec. knapp über ihrer

Bestzeit und lief 14,67 sec. im 2. Lauf.  Damit erreichte sie Platz 5.

In der 4 x 100m Staffel zeigten Alina, Paula, Lena und Nele einen tollen Lauf und sprinteten in 54,08 sec. auf Platz 2. Bei der Weiblichen Jugend U14 kam die 4 x 75m-Staffel mit Nele Ratz, Karlotta Rigger, Leni Mugele und Mia Lang in 44,80 sec. als Fünfte ins Ziel. Beim Zweikampf über 75m belegte Nele Ratz (W13) in 11,43 sec. und 11,48 sec. den 8. Platz. Bei den W12 lief Leni Mugele 11,56 und 11,53 sec. und belegte Platz 5 vor Mia Lang die 11,68 und 11,74 sec. erreichte, Karlotta Rigger lief 12,65 und 12,38 sec. und wurde 13.

Bei der Männlichen Jugend M 13 war Lasse Mugele am start, er sprintete die 75m in 12,45 und 12,38 sec. und belegte Platz 5.

 

Brackenheim, 28.04.2018

Brigitte Vogt/Hubert Grund

12. Rudolf-Liebisch-Gedächtniswerfertag in Röttenbach

Simon Vogt mit Trainer Otto Braun

Nach fast vierwöchigen Wettkampfpause waren Trainer Otto Braun und Simon Vogt auf der Suche nach einen Hammerwurfwettkampf zur Überprüfung der aktuellen Leistung, stehen doch am 06.05.2018 in Mannheim die Regio-Meisterschaften der Nord-Baden-Württembergische Kreise auf dem Programm, wo Simon wieder auf seine Konkurrenten von der MTG Mannheim trifft.

Auf der Suche nach einem Wettkampf war hier der in der M80 startende Günter Braun sehr hilfreich, fehlte ihm Röttenbach in seiner 70-jährigen Leichtathletikkariere noch Röttenbach in seiner Urkundensammlung.

In der Hoffnung auf kleine Felder und einen übersichtlichen Wettkampf fuhr Fahrer Otto Braun mit seinen beiden Athleten Richtung Brombachsee, dort angekommen wurde ihnen schon mitgeteilt, dass durch die große Teilnehmerzahl bereits eine Stunde Zeitplanverschiebung nach hinten ist, aus dieser einen Stunde wurden im laufe des Nachmittages drei Stunden, bis Simon Vogt mit seinem Hammerwurfwettkampf aufgerufen wurde.

Simon war nicht aus der Ruhe bringen und betreute „Mose“ Günter Braun in der Zwischenzeit, was ihm offensichtlich Freude machte, steigerte sich Günter Braun doch im Diskuswerfen auf 25,19 m und im Hammerwerfen auf 30,34 m, mit diesen Leistungen konnte jeweils seine Urkunde als Erster Sieger entgegennehmen.

Kurz nach 19 Uhr begann nun endlich der Hammerwurfwettbewerb für Simon, sein erster Versuch landete bereits über 57,74 m, das war schon einmal ein spannender Auftakt, spannend war es auch innerhalb des Wettbewerbes, wurde doch erst nach einem Durchgang aller Teilnehmer gemessen, die Weiten wurden jeweils vorher nur markiert. Nach diesem guten ersten Versuch hatte Simon das Hammerwurffachpublikum auf seiner Seite, Simon steigerte sich von Versuch zu Versuch, so verbesserte er seinen persönlichen Rekord auf 58,09 m, danach folgte noch eine weitere Verbesserung im fünften Versuch, auch dieser Messvorgang wurde wieder stimmgewaltig mit sechzig, sechzig Rufen begleitet, der Jubel war groß, als die neue Weite von 59,10 m, neue persönliche Bestleistung und Platzrekord bekanntgegeben wurde. Simon steht nun mit dieser Weite mit 10 cm auf Platz fünf in der aktuellen Bestenliste der Deutschen Leichtathletikverbandes.

 

Röttenbach, 28.04.2018

Otto Braun

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